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Ethereum L2 versagt nicht – es wird zurückgesetzt. Seit Jahren ging die Roadmap von Ethereum davon aus, dass L1 teuer bleibt und L2s „günstige Fragmente“ werden. Diese Annahme bricht jetzt.
Die Gebühren im Ethereum-Hauptnetz sind zusammengebrochen.
Die Blockkapazität steigt.
Und die Dezentralisierung von Rollups bewegt sich viel langsamer als versprochen.
Vitalik hat kürzlich klar gemacht:
L2s sind nicht mehr nur gebrandete Fragmente von Ethereum.
Das ist kein Rollback.
Es ist eine Neukalibrierung.
Was tatsächlich passiert 👇
1️⃣ Die Dezentralisierung der Stufe 2 ist immer noch selten
Laut L2BEAT:
• ~91,5 % des TVL ist in Stufe 1
• ~8,5 % in Stufe 0
• ~0,01 % in Stufe 2
Die meisten Rollups sind weiterhin auf Upgrade-Schlüssel oder Sicherheitsräte angewiesen.
Code-basierte Garantien bleiben ungewöhnlich.
2️⃣ Die ursprüngliche Rollup-These basierte auf hohen Gasgebühren
Diese Umgebung ist verschwunden.
Die Gebühren von Ethereum sind von über 0,50 $ Anfang 2025 auf nahezu null im Jahr 2026 gefallen, während die L1-Kapazität weiterhin wächst.
Kosten allein sind nicht mehr genug.
3️⃣ L2s divergieren, nicht konvergieren
Vitaliks Mindestregel ist klar:
Wenn ein L2 ETH oder Ethereum-Vermögenswerte verarbeitet, muss es mindestens Stufe 1 erreichen – andernfalls ist es nur eine separate Kette mit einer Brücke.
Von hier aus zählt die Differenzierung.
4️⃣ Drei Wege entstehen
• Sicherheitsorientierte Rollups, die auf Stufe 2 abzielen
• Compliance-orientierte Rollups, die bei Stufe 1 stoppen
• Spezialisierte Rollups, die sich auf Datenschutz, Geschwindigkeit oder spezifische Anwendungsfälle konzentrieren
Fazit
Ethereum tritt nicht in eine L2-Revolution ein.
Es tritt in eine Rücksetzphase ein.
Die Zukunft von L2 ist nicht „günstigeres Ethereum“ –
sondern klare Vertrauensmodelle und echte Spezialisierung.
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