Japans Premierministerin Sanae Takaichi bekräftigte ihr Engagement für die Förderung von Steuerkürzungen während ihrer Siegesrede, trotz fiskalischer Bedenken. Laut Jin10 bietet der bedeutende Sieg ihrer Regierungspartei bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus am Sonntag ein stärkeres öffentliches Mandat für ihre Politik. Takaichi kündigte Pläne an, um schnell einen parteiübergreifenden Ausschuss zu gründen, der eine zweijährige Aussetzung der Verbrauchsteuer auf Lebensmittel und Getränke prüfen soll, mit dem Ziel, bis zum Sommer eine Zwischenbewertung abzuschließen. Sie betonte, dass keine Defizitanleihen ausgegeben würden, um das fiskalische Defizit, das aus den Steuerkürzungen resultiert, zu decken. Schätzungen zufolge könnte diese Politik die Steuereinnahmen um etwa 5 Billionen Yen jährlich reduzieren. Darüber hinaus versprach Takaichi, ein wirtschaftliches System zu entwickeln, das widerstandsfähig gegenüber Wechselkursfluktuationen ist, und erkannte die gemischten Auswirkungen der Yen-Abwertung an und stellte fest, dass die Regierung den Devisenmarkt genau beobachten wird.