Am 11. Februar veröffentlichte Grayscale eine neue Studie, die darauf hinweist, dass die langjährige Erzählung von Bitcoin als 'digitales Gold' unter die Lupe genommen wird. Laut BlockBeats deuten die jüngsten Preisbewegungen darauf hin, dass Bitcoin sich eher wie ein hochriskantes Wachstumsvermögen verhält als wie ein traditioneller sicherer Hafen.

Zach Pandl, der Autor des Berichts, erklärte am Dienstag, dass trotz der Sichtweise von Grayscale, Bitcoin als langfristigen Wertspeicher aufgrund seines festen Angebots und seiner Unabhängigkeit von Zentralbanken zu betrachten, die jüngste Marktperformance in eine andere Richtung zeigt.

Pandl stellte fest, dass die kurzfristigen Preisbewegungen von Bitcoin nicht eng mit Gold oder anderen Edelmetallen übereinstimmen, und hob die historischen Preisanstiege bei Gold und Silber hervor. Die Analyse ergab eine starke Korrelation zwischen Bitcoin und Software-Aktien, insbesondere seit Anfang 2024. Dieser Sektor sieht sich derzeit erheblichen Verkaufsdruck ausgesetzt, da die Mark Bedenken hat, dass künstliche Intelligenz viele Software-Dienste stören oder ersetzen könnte.

Der Bericht legt nahe, dass die erhöhte Sensibilität von Bitcoin gegenüber Aktien und Wachstumsanlagen seine tiefere Integration in traditionelle Finanzmärkte widerspiegelt, die teilweise durch institutionelles Engagement, ETF-Aktivitäten und Veränderungen im makroökonomischen Risikosentiment vorangetrieben wird.

Grayscale glaubt, dass das kürzliche Versagen von Bitcoin, seine sichere Hafen-Narrative zu erfüllen, nicht als Rückschlag angesehen werden sollte, sondern vielmehr als Teil der fortlaufenden Evolution des Vermögenswerts. Pandl äußerte, dass es unrealistisch ist, zu erwarten, dass Bitcoin Gold als monetären Vermögenswert in so kurzer Zeit ersetzt. "Gold ist seit Tausenden von Jahren ein monetärer Vermögenswert und war bis Anfang der 1970er Jahre ein Pfeiler des internationalen Währungssystems," schrieb er. Obwohl Bitcoin einen ähnlichen Status nicht erreicht hat, könnte es sich allmählich in diese Richtung entwickeln, während künstliche Intelligenz, autonome Agenten und tokenisierte Finanzmärkte die globale Wirtschaft in Richtung zunehmender Digitalisierung treiben.