Die Finanzdienstleistungsbehörde Japans hat einen Entwurf für Cybersecurity-Richtlinien veröffentlicht, der darauf abzielt, die Sicherheit von Kryptowährungsbörsen zu stärken. Laut PANews ist der Entwurf bis zum 11. März für öffentliche Kommentare offen. Der Vorschlag hebt die zunehmende Komplexität von Cyberangriffen hervor, die auf Krypto-Börsen abzielen, einschließlich Social Engineering und indirekter Angriffe durch ausgelagerte Dienstleister. Es wird betont, dass die ausschließliche Abhängigkeit von kalten Wallets für die Sicherheit unzureichend ist, und es wird ein verstärktes Management der Sicherheit in der Lieferkette gefordert.
Der Entwurf befasst sich auch mit staatlich geförderten Angriffen und unterstreicht die Bedeutung des Vermögensschutzes aus der Perspektive der nationalen Vermögenserhaltung.
Der Plan basiert auf drei Säulen: Selbsthilfe, gegenseitige Hilfe und öffentliche Hilfe. Ab dem Haushaltsjahr 2026 wird die Säule der Selbsthilfe von der Krypto-Börsenbranche verlangen, Cybersecurity-Selbstbewertungen durchzuführen und die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Die Säule der gegenseitigen Hilfe zielt darauf ab, die Rolle der selbstregulierenden Verbände der Branche zu stärken und Unternehmen zu ermutigen, sich an Informationsaustauschorganisationen zu beteiligen. Die Säule der öffentlichen Hilfe wird weiterhin internationale gemeinsame Forschung betreiben, mit dem Ziel, die gesamte Branche innerhalb von drei Jahren an Cybersecurity-Übungen zu beteiligen und bis 2026 reale Penetrationstests bei einigen Betreibern durchzuführen.
