Tägliche Echtzeit-Aktualisierungen der On-Chain-Daten – 11. Februar 2026
#BTC #On-Chain-Daten
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Der Markt durchläuft derzeit eine massive Liquiditätsspritze. Margin Calls in Höhe von über 260 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden deuten auf eine schwache Nachfrage hin und darauf, dass der Verkaufsdruck noch nicht vollständig abgebaut ist. Doch trotz der Angst kaufen institutionelle Anleger ruhig weiter: Giganten wie Goldman Sachs investieren weiterhin Kapital, und ETF-Fonds verzeichnen Nettozuflüsse (gestern ein Nettoanstieg von 166,56 Millionen US-Dollar), was darauf hindeutet, dass langfristiges Kapital in den „tiefen Gewässern“ Aktien akkumuliert.
Aus technischer Sicht befindet sich Bitcoin in einer schwierigen Lage. Ein starker Widerstand liegt bei 72.000–74.000 US-Dollar, während ein Durchbruch unter 66.000–68.000 US-Dollar aufgrund der hohen Hebelwirkung eine kritische Unterstützung darstellt. Ein Unterschreiten dieses Niveaus könnte einen raschen Rückgang in Richtung der wichtigen Unterstützungszone von 55.000–60.000 US-Dollar nach sich ziehen. Ethereum hingegen steckt in einer Vertrauenskrise. Rund 1.600 US-Dollar stellen auf der Ethereum-Blockchain einen hohen Kostenfaktor dar, und ein nachhaltiger Anstieg über 1.881 US-Dollar ist erforderlich, um den Abwärtstrend zu stoppen.
Meine Strategie ist einfach: Ich platziere Kaufaufträge in Chargen für meine Kernposition, sobald der Kurs unter 55.000 $ fällt. Einen Teil meines Kapitals nutze ich für Grid-Trading im Bereich von 66.000–72.000 $ für BTC und 1.750–2.050 $ für ETH, indem ich günstig kaufe und teuer verkaufe. Ich halte ausreichend Kapital bereit, um bei extremer Panik am Markt und hohem Volumen wichtige Unterstützungsniveaus zu testen und einen entscheidenden Schlag zu landen. Der Wendepunkt wird erreicht sein, wenn die Spot-Nachfrage zurückkehrt und die Coinbase-Prämie positiv wird. Aktuell ist Geduld die beste Strategie.
Hier der Haupttext: 👇👇👇

I. Marktanalyse: Die Angst breitet sich aus, doch die Gelder der Blutbanken werden weiterhin abgeholt.

Der Markt warnt niemals sanft vor drohenden Risiken. Bitcoin konsolidiert sich scheinbar in einer engen Spanne um 70.000 US-Dollar, doch die Liquidation von Long- und Short-Positionen im Wert von über 260 Millionen US-Dollar in den letzten 24 Stunden zeigt deutlich: Dies ist kein Zufall, sondern die unvermeidliche Folge des Zusammentreffens von Marktliquiditätsmangel und hoher Hebelwirkung. Die Preisvolatilität hat extreme Ausmaße angenommen, dennoch bleibt das Liquidationsvolumen hoch – ein klassisches Beispiel für Liquiditätssuche.
Einerseits
Die globalen Kryptowährungsbörsen verzeichneten im Januar 2026 ein Handelsvolumen von lediglich 1,2 Billionen US-Dollar, ein drastischer Rückgang von 51,2 % im Vergleich zum Vorjahr. „Die Nachfrage ist ins Negative gerutscht“ – neue Gelder können mit dem Verkaufstempo nicht mithalten, und die Liquiditätspumpe des Marktes ist vorübergehend versagt. Liquidität ist das Lebenselixier des Marktes; wenn das Blut fast versiegt, kann jede noch so kleine Schwankung zu einem massiven Einbruch führen. Der Bereich zwischen 66.000 und 68.000 Punkten ist stark von gehebelten Kaufaufträgen geprägt und stellt ein attraktives Ziel für die nächste „Bereinigung“ der Leerverkäufe dar. Der Bereich darüber, zwischen 72.000 und 74.000 Punkten, ist dicht mit Stop-Loss-Aufträgen von Leerverkäufern besetzt und bildet eine typische Sandwich-Oszillation, die speziell darauf ausgelegt ist, kurzfristige Positionen mit häufigen Richtungswechseln auszunutzen. Lassen Sie sich daher nicht von kurzfristigen Kursanstiegen täuschen; wir befinden uns aktuell mitten in einer strukturellen Anpassung. Es geht nicht darum, den Tiefpunkt zu erraten, sondern darum, klar zu erkennen, wer sich nach dem Blutbad heimlich die Chips einsammelt.



Auf der anderen Seite steht die „kaltblütige Gier“ der Institutionen.

Die Wall Street und Staatsfonds nutzen diesen Liquiditätsschock, um „schwache Positionen auszusortieren und Aktien anzuhäufen“. Der unauffällige Einstieg traditioneller Finanzriesen wie Goldman Sachs und Citadel sowie die Präsenz von Staatsfonds aus dem Nahen Osten in Singapur deuten darauf hin, dass sie keine Krise, sondern ein Zeitfenster sehen, um Kernwerte (wie BTC und SOL) mit Abschlag zu erwerben.
ETF-Fondsströme bieten den direktesten Einblick. Trotz des weit verbreiteten Pessimismus am Markt verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs gestern weiterhin Nettozuflüsse (z. B. ARKB mit einem Nettozufluss von 68,53 Millionen US-Dollar und FBTC mit einem Nettozufluss von 56,92 Millionen US-Dollar). Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger mit langfristigem Anlagehorizont den Markt nicht verlassen haben, sondern ihre Bestände weiter ausbauen und mit realem Kapital den Cost-Average-Effekt nutzen, um den Tiefpunkt zu bestätigen.
Das Narrativ des „Vierjahreszyklus“ wird neu strukturiert. Der Markt folgt nicht länger einfach dem mechanischen Rhythmus der Halbierung. Institutionen wie Grayscale gehen davon aus, dass sich die treibende Kraft des Marktes von den emotionalen Zyklen der Privatanleger hin zum strukturellen Zufluss institutionellen Kapitals verlagert. Dies bedeutet, dass das traditionelle Muster starker Anstiege und Rückgänge einem allmählicheren, aber auch nachhaltigeren, „institutionalisierten Bullenmarkt“ weichen könnte.
II. Kernschlachtfeld für BTC/ETH: Wichtige Unterstützung und
1. Bitcoin: Ein Balanceakt im „Deep-Value-Bereich“
Bitcoin schwankt derzeit unter 69.000 US-Dollar und hat damit die von Analysten als „Tiefwertzone“ bezeichnete Zone erreicht. Dieser Bereich deckt sich mit der Kostenlinie (realisierte Preisspanne) für langfristige Inhaber und der historischen Akkumulationsspanne.
Es besteht das Risiko, dass Bitcoin die 60.000-Dollar-Marke erneut testet oder sogar in den Bereich zwischen 55.000 und 60.000 Dollar fällt. Darüber hinaus legen Bewertungsmodelle, die auf dem Metcalfe'schen Gesetz basieren, nahe, dass der aktuelle faire Wert von Bitcoin bei etwa 55.000 Dollar liegt. Dies bedeutet, dass der Markt vom aktuellen Preisniveau aus möglicherweise noch einen Stresstest mit einer Wertminderung von etwa 20 % durchlaufen muss.
Man sollte diese Zahl nicht vorschnell widerlegen. Betrachten wir einige wichtige Kennzahlen:
Die Kurslinien nähern sich an: Der durchschnittliche Kaufpreis von Bitcoin liegt bei rund 56.000 US-Dollar, der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei rund 58.000 US-Dollar. Diese beiden wichtigen Kurslinien bilden eine starke Unterstützungszone zwischen 55.000 und 60.000 US-Dollar.
On-Chain-Signale: On-Chain-Indikatoren wie der MVRV Z-Score zeigen, dass die Tiefstwertzone von Bitcoin historisch gesehen bei etwa -1,0 liegt, was aktuell einem Preis von rund 52.040 US-Dollar entspricht. Diese Zone überschneidet sich stark mit der zuvor erwähnten technischen Unterstützungszone.

Der MVRV Z-Score liegt bei etwa -1,0, was einem aktuellen Preis von ungefähr 52.040 US-Dollar entspricht. Aus institutioneller Sicht: Selbst die Standard Chartered Bank, die einst optimistisch war, hat ihre Erwartungen deutlich gesenkt und ihr Kursziel für Ende 2025 von 200.000 US-Dollar auf 100.000 US-Dollar reduziert. Dies ist kein Pessimismus, sondern vielmehr eine institutionelle Neuausrichtung ihrer Risikomodelle.
Meiner Einschätzung nach wird der Bereich zwischen 55.000 und 60.000 US-Dollar entscheidend dafür sein, ob dieser Zyklus eine tiefgreifende Korrektur oder eine Trendwende darstellt. Ein Durchbruch unter diese Marke würde die Marktstimmung völlig einbrechen lassen und ein Kursziel von 40.000 bis 50.000 US-Dollar nach sich ziehen; eine Stabilisierung in diesem Bereich hingegen böte die beste langfristige Kaufgelegenheit der letzten Jahre.
2. Ethereum: Der fehlerhafte „Motor“ und das gefährliche Dreieck

Die Lage von ETH ist heikler als die von BTC. Der Kurs kämpft unter 2100 US-Dollar, und im 4-Stunden-Chart hat sich ein typisches sich verengendes Dreieck gebildet. Dies deutet üblicherweise entweder auf eine Fortsetzung oder eine Umkehr hin, doch im aktuellen Umfeld ist das Risiko eines Kursausbruchs nach unten größer.
Noch besorgniserregender ist der Stimmungsindikator: Trotz der Kurserholung von den Tiefstständen werden Ethereum-Monats-Futures immer noch mit einem Abschlag von etwa 3 % gegenüber dem Spotmarkt gehandelt. Dies zeigt deutlich, dass Derivatehändler hinsichtlich einer kurzfristigen Erholung nicht optimistisch sind; Absicherung und Risikoaversion stehen im Vordergrund.
Das grundlegende Problem von ETH liegt im vorübergehenden Scheitern seiner internen Erzählung: Die reduzierte Aktivität im Mainnet führte zu einem Anstieg der Inflationsrate auf 0,8 % und widerlegte damit die Markterwartung eines „deflationären Assets“. Der Layer-2-Boom konnte die Wertschöpfung im Mainnet nicht effektiv steigern, sondern brachte ETH aufgrund von Sicherheitsbedenken in eine schwierige Lage. Im derzeitigen Umfeld angespannter Liquidität ist es wahrscheinlich, dass ein so führendes Asset mit einer fehlerhaften Erzählung aufgegeben wird.
III. Liquiditätsmangel und narrative Anämie
Dieser Börsencrash war kein unvorhergesehenes Ereignis, sondern eher ein graues Nashorn. Die Ursache ist ebenfalls klar:
Systemischer Liquiditätsmangel: Seit dem sogenannten „1011-Liquidationsereignis“ im Oktober 2025 ist die Marktliquidität kontinuierlich gesunken. Das Spot-Handelsvolumen an den führenden Börsen hat sich seit seinem Höchststand halbiert und ist auf den niedrigsten Stand seit 2024 gefallen. Auch die Gesamtmarktkapitalisierung von Stablecoins schrumpft, und die Käuferbasis schwächt sich stetig ab.
Die Krypto-Erzählung gerät ins Stocken, und Kapital fließt ab: Ein entscheidendes, aber oft übersehenes Signal ist, dass sich Kryptobörsen kollektiv in „Casinos für traditionelle Vermögenswerte“ verwandeln. Da der interne Geldumlauf im Kryptomarkt stagniert, listen alle großen Plattformen fieberhaft Gold- und Silber-Perpetual-Kontrakte sowie tokenisierte US-Aktien. Im Januar schnellte das Handelsvolumen von tokenisiertem Gold um 140 % in die Höhe und bildete damit einen krassen Gegensatz zum Rückgang des traditionellen Kryptomarktes. Im Wesentlichen lenken Kryptobörsen, um zu überleben, die verbleibenden aktiven Gelder in externe, optimistische Narrative wie Gold und KI-getriebene US-Aktien. Die Folge ist ein weiterer Liquiditätsabfluss für BTC, ETH und Altcoins.
Struktureller Wandel: Institutionelle Dominanz, erhöhte Volatilität: Die Marktdominanz verschiebt sich von Privatanlegern zu institutionellen Investoren. Der kumulierte Nettozufluss von über 20 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-Spot-ETFs seit deren Einführung ist ein Wendepunkt. Dies mag zwar langfristige Kursrückgänge abmildern, führt aber auch zu neuen Volatilitätsquellen – groß angelegte Käufe und Verkäufe durch Institutionen und deren Risikomanagement können ohne entsprechende Folgekäufe von Privatanlegern zu abrupteren Marktschwankungen führen.

Verwaltetes Vermögen des Spot-Bitcoin-ETFs
IV. Handelsstrategien: Geduld, Position und Risikomanagement

In einem solchen Markt ist das Überleben wichtiger als die Rentabilität. Hier ist mein strategischer Rahmen:
1. Bitcoin-Handelsstrategie:
Grundidee: Auf präzises Grundfischen verzichten und stattdessen die „pyramidenartige, auf Reichweite basierende Positionsbildungsmethode“ anwenden.
Aktionszone: Legen Sie den Bereich von 55.000 bis 60.000 US-Dollar als primäre strategische Beobachtungszone fest. Sobald der Kurs diese Zone erreicht und sich auf einem Stunden- oder längeren Zeitrahmen eine Stabilisierungsstruktur abzeichnet (z. B. eine bullische Divergenz oder ein Pin-Bar mit hohem Volumen), eröffnen Sie erste Long-Positionen mit 30–40 % der geplanten Gesamtposition.
Aufstockung der Positionen und Risikomanagement: Sollte der Kurs weiter auf 50.000–52.000 $ (On-Chain-Deep-Value-Zone) fallen, können Sie Ihre Position um 30 % aufstocken. Der anfängliche Stop-Loss muss bei jedem einzelnen Trade innerhalb von 1–2 % des Kapitals liegen. Der Gesamthebel darf 2x nicht überschreiten.
Ausstiegssignal: Das erste Kursziel für die kurzfristige Erholung liegt im Widerstandsbereich von 68.000 bis 70.000 US-Dollar. Eine echte Trendwende erfordert die Bestätigung durch fundamentale Signale, wie beispielsweise die Rückkehr der Coinbase-Prämie in den positiven Bereich und die Wiederaufnahme stabiler Nettozuflüsse in ETFs.

Coinbase Bitcoin Premium Index - Der Hauptverkaufsdruck kommt derzeit von US-Investoren.
2. Ethereum-Operationsstrategie:
Kernstrategie: Meiden Sie diesen Markt vorübergehend und handeln Sie nur auf der Aufwärtsseite. ETH fungiert aktuell eher als „Verstärker fallender Kurse“ denn als „Vorreiter für Aufschwung“.
Wichtige Kursmarken: Beobachten Sie die Unterstützungsniveaus bei 1.950 $ (50 % Fibonacci-Retracement) und 1.820 $ genau. Ein Kursrutsch unter 1.950 $ würde wahrscheinlich einen Test des Niveaus von 1.820 $ nach sich ziehen.
Einstiegskriterien: Nehmen Sie nicht an Kursanstiegen während eines Abwärtstrends teil. Prüfen Sie erst dann, ob die Stärke des ETH-Kurses für einen Markteintritt ausreicht, wenn er sich über 2.120 US-Dollar stabilisiert hat und die Futures-Prämie wieder ein neutrales Niveau (etwa 5 %) erreicht hat.
3. Makro-Positionsmanagement:
Bargeld ist Trumpf: Halten Sie aktuell mindestens 70 % Ihres Portfolios in Bargeld oder Stablecoins.
Vorsicht vor trügerischem Aufschwung: Der Markt kann aufgrund einer Erholung US-amerikanischer Technologieaktien oder bestimmter makroökonomischer Daten plötzlich stark ansteigen. Solange kein substanzieller und nachhaltiger Anstieg des Handelsvolumens (z. B. um mehr als 50 % gegenüber dem aktuellen Niveau) zu verzeichnen ist, sollten alle Kursanstiege als Gelegenheit zum Positionsabbau oder zur Absicherung genutzt werden, nicht als Grund, dem Anstieg hinterherzujagen.
Konzentrieren Sie sich auf Frühindikatoren: Behalten Sie neben dem Preis drei Datenpunkte genau im Auge: die gesamte Marktkapitalisierung der Stablecoins (ob sie aufgehört hat zu fallen und sich erholt hat), die Anzahl der BTC-Abhebungen von großen Börsen (ob es Anzeichen für eine Akkumulation gibt) und den Fear and Greed Index (ob er in die Zone der „extremen Angst“ eingetreten ist).

Gesamt-BTC-Bestand [1k~10k] 
Gier- und Angstindex



V. Schlussfolgerung
Freunde, der Markt durchläuft eine notwendige Bereinigung. Diese Bereinigung zielt auf die übermäßige Verschuldung, das spekulative Kapital und die überzogenen Bewertungserwartungen ab, die sich im vergangenen Jahr während des Bullenmarktes angehäuft haben. Goldman Sachs und Citadel sind nicht hier, um als Retter aufzutreten, wenn sie ihre Beteiligungen und Investitionen offenlegen; sie sehen nach dem Blutbad günstige Aktien auf dem Markt.
Für erfahrene Trader ist Volatilität kein Risiko, sondern Disziplinlosigkeit. Vergessen Sie die Fantasien vom schnellen Reichtum, lauern Sie wie ein Scharfschütze, berechnen Sie Windstärke und Entfernung und warten Sie auf den perfekten Moment mit einem exzellenten Risiko-Rendite-Verhältnis.
Die obigen Daten stellen eine Prognose der BTC-Volatilität und der Marktstimmung ausschließlich auf Basis von On-Chain-Daten dar und sind keine Anlageberatung. Bitte treffen Sie Ihre Anlageentscheidungen mit Bedacht!
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