Ist Solanas "unendliches Angebot" eine tickende Zeitbombe?
Während das Solana ($SOL) Ökosystem ein explosives Wachstum und massive Preisanstiege erlebt hat, sorgt eine umstrittene wirtschaftliche Realität für Debatten unter den Investoren: Solana hat keine feste Obergrenze für sein maximales Angebot.
Im Gegensatz zu Bitcoin, das auf 21 Millionen Coins streng limitiert ist, operiert Solana mit einem unendlichen maximalen Angebot. Das bedeutet, dass ständig neue Token durch Staking-Belohnungen und inflationäre Mechanismen auf den Markt kommen. Ohne eine vorher festgelegte "endgültige Zahl" ist das Gesamtangebot von $SOL so konzipiert, dass es unbegrenzt wächst.
Die Verdünnungsdebatte
Kritiker argumentieren, dass diese "unendliche" Natur einen konstanten Abwärtsdruck auf den Wert erzeugt. Theoretisch, wenn die Rate der neuen Token-Erstellung die Marktnachfrage übersteigt, könnte die Kaufkraft der einzelnen Inhaber im Laufe der Zeit verwässert werden – was potenziell die heutigen Gewinne in langfristige Verluste verwandeln könnte.
Das Gegenargument
Befürworter des Netzwerks weisen darauf hin, dass Solana einen disinflationären Zeitplan anwendet, was bedeutet, dass die Inflationsrate jährlich sinkt, bis sie einen langfristigen "Terminalsatz" erreicht. Darüber hinaus wird ein Teil jeder Transaktionsgebühr verbrannt, was als deflationärer Ausgleich wirkt.
Ob dieses Gleichgewicht ausreicht, um $SOL vor einem "Absturz" zu bewahren, bleibt die Milliarden-Dollar-Frage. Für den Moment dient die "beängstigende Tatsache" eines uncapped Angebots als eindringliche Erinnerung: In der Krypto-Welt hört die Druckmaschine nie wirklich auf.$SOL
