Die Federal Reserve wird weiterhin erwartet, die Zinssätze später in diesem Jahr zu senken, trotz eines stärker als erwarteten US-Arbeitsmark Berichts für Januar, obwohl die Dringlichkeit für kurzfristige Erleichterungen nachgelassen hat, so UBS Global Wealth Management.

In einem aktuellen Bericht, der von Jin10 zitiert wurde, sagte Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, dass fortlaufende Hinweise auf eine abkühlende US-Inflation der Federal Reserve erlauben sollten, an ihrem geplanten Erleichterungspfad festzuhalten.

UBS’ Basisfall bleibt bei zwei Zinssenkungen um 25 Basispunkte, die im Juni und September erwartet werden. Haefele sagte, eine solche Entwicklung „würde ein günstiges Umfeld für Aktien, Anleihen und Gold schaffen“, auch wenn aktuelle Daten die Märkte veranlasst haben, den Zeitpunkt neu zu bewerten.

Der Markt preist die Erwartungen an Zinssenkungen neu ein

Die Preisgestaltung des Geldmarktes hat sich nach der Veröffentlichung der non-farm Beschäftigungszahlen im Januar verschoben. Daten von der Londoner Börse zeigen, dass die Investoren ihre Erwartungen für die Gesamtheit der Zinssenkungen der Fed im Jahr 2026 auf etwa 50 Basispunkte gesenkt haben, von zuvor etwa 60 Basispunkten.

Die Märkte haben auch die Erwartungen für die nächste Zinssenkung nach hinten verschoben, indem sie den implizierten Zeitpunkt von Juni auf Juli verlegt haben, was die verringerte Dringlichkeit für eine Politiklockerung nach Anzeichen anhaltender Resilienz des Arbeitsmarktes widerspiegelt.

Trotz der Anpassung sagte UBS, dass der breitere Desinflationstrend intakt bleibt, was die Ansicht unterstützt, dass die Fed noch in diesem Jahr mit der Lockerung beginnen kann, auch wenn der Weg langsamer verläuft als zuvor erwartet.