Wenn im Krypto-Markt erneut ein schwarzer Schwan auftritt, welche Institution könnte als erste bankrottgehen?

1. MicroStrategy (jetzt oder genannt Strategy, MSTR) ist die am häufigsten diskutierte „Zeitbombe“. Das Unternehmen hält eine große Menge an BTC (Hunderte von Tausenden), finanziert durch Schulden und Wandelanleihen, mit hohen durchschnittlichen Kosten. Der aktuelle BTC-Preis hat zu erheblichen unrealisierten Verlusten in seinen Beständen geführt, und wenn er weiter auf 50k oder sogar unter 40k fällt, könnte es zu einer Überschuldung, Finanzierungsschwierigkeiten oder einem „Todesspirale“ (keine Refinanzierung mehr, gezwungen zu verkaufen) kommen. Michael Burry und andere haben deutlich gewarnt, dass ein Preis unter 70k ernsthafte Probleme verursachen könnte. Institutionelle/unternehmerische Bestände stehen in einem Bärenmarkt erstmals vor einem echten Stresstest, was sich von Privatanlegern unterscheidet.

2. Krypto-Kredit-/Liquiditätsplattformen – wie BlockFills (Chicagoer Liquiditätsanbieter und Kreditplattform), die kürzlich die Auszahlungen ausgesetzt haben. Historische Erfahrungen (Celsius, Voyager, Genesis, BlockFi) zeigen, dass im Bärenmarkt die Auszahlung von Einlagen + die Abwertung von Sicherheiten am ehesten zu Liquiditätskrisen führen. Andere überlebende Plattformen könnten, wenn die LTV-Verwaltung nicht streng oder die Liquiditätskette unterbrochen ist, ebenfalls in Schwierigkeiten geraten. Ledn und andere sind zwar aktiv dabei, Risiken im Liquidationsmanagement zu steuern, aber der Druck auf die gesamte Branche ist groß.

3. Weitere hochriskante Kandidaten: Bitcoin-Minenunternehmen (wenn die Preise langfristig niedrig sind, hoher Druck durch Stromkosten/Schulden); kleine oder hochverschuldete Börsen/Verwahrer (Gerüchte über Reserven können leicht zu einem Bankrun führen, wie Binance, das kurzzeitig mit ähnlichem FUD konfrontiert war); DeFi-Protokolle (Forderungsausfälle oder Oracle-Risiken). Großen wie Binance und Coinbase haben eine stärkere Widerstandsfähigkeit, aber jedes Problem mit der Transparenz der Reserven könnte verstärkt werden.

Zusammenfassung: Am wahrscheinlichsten, dass sie als „erste bankrottgehen“, sind Kreditplattformen oder hochverschuldete Unternehmen wie MSTR, da sie direkt dem Preisverfall und dem doppelten Druck von Liquidität/Schulden ausgesetzt sind. Archblock hat bereits Anfang 2026 Konkurs angemeldet, was einen erkennbaren Trend zeigt. Der Krypto-Markt ist extrem unsicher, und vergangene Leistungen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Der Bärenmarkt ist eine Phase der Bereinigung von Hebel und schwachen Händen; die Geschichte wird letztendlich neue Höchststände erreichen, aber der Prozess ist sehr schmerzhaft.