Warum ist die Wahrscheinlichkeit, im Krypto-Bereich Geld zu verlieren, viel höher als bei anderen Finanzderivaten?
Bitcoin: 24 Stunden × 365 Tage ≈ 8766 Stunden/Jahr (das ganze Jahr über, die Börsen weltweit öffnen abwechselnd).
Gold: (repräsentiert durch XAU Devisen Gold): 5 Tage pro Woche, 23 Stunden pro Tag (1 Stunde Wartung) ≈ 5980 Stunden/Jahr.
A-Aktien: 250 Handelstage × 4 Stunden pro Tag (9:30-11:30 + 13:00-15:00) ≈ 1000 Stunden/Jahr.
US-Aktien: 252 Handelstage × 6,5 Stunden pro Tag (9:30-16:00) ≈ 1638 Stunden/Jahr.
Futures: (beispielsweise gängige Warenfutures in China, Tages- + Nachtmarkt): 250 Handelstage × durchschnittlich 8-9 Stunden pro Tag (Tagesmarkt 4 Stunden + Nachtmarkt 4-5,5 Stunden) ≈ 2000-2250 Stunden/Jahr.
Die Handelsdauer von Bitcoin:
ist etwa 1,5-mal so lang wie die von Gold
ist etwa 8,8-mal so lang wie die von A-Aktien
ist etwa 5,3-mal so lang wie die von US-Aktien
ist etwa 4-mal so lang wie die von Futures
Wie das Sprichwort sagt: „Wer oft am Fluss entlanggeht, der wird immer nasse Füße bekommen.“ Dieses Sprichwort passt perfekt in den Krypto-Bereich; je länger man dort bleibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Geld zu verlieren. Der Handelsmarkt ist wie ein Fluss; je länger man darin bleibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, nass zu werden. Besonders bei Bitcoin, das 24 Stunden am Tag geöffnet ist, wird „Spazierengehen am Flussufer“ direkt zu „24 Stunden im Bad bleiben“ aufgewertet, was das Risiko nasser Füße natürlich erhöht.