Gestern Abend (13. Februar 2026) kam es zu einem plötzlichen Anstieg des Goldpreises, hauptsächlich beeinflusst durch die im Januar veröffentlichten Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten der USA, die unter den Markterwartungen lagen. Dies hat die Erwartungen der Investoren an Zinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr neu entfacht. Der Goldpreis stieg zeitweise um mehr als 2 %, der Schlusskurs für Spotgold lag nahe bei 5046 Dollar/Unze, während auch die Futures-Preise entsprechend anstiegen. Im Folgenden finden Sie eine Analyse dieses Ereignisses:

Die Haupttreiber

1. Die Inflationsdaten lagen unter den Erwartungen: Die im Januar veröffentlichten CPI-Daten des US-Arbeitsministeriums zeigen, dass der Anstieg der Verbraucherpreise geringer war als von den Analysten prognostiziert (tatsächlicher Anstieg etwa 2,4 %, während höhere Erwartungen bestanden). Dies hat die Sorgen des Marktes über eine hartnäckige Inflation gemildert und den Druck, der durch die starken Beschäftigungsdaten zu Beginn dieser Woche (130000 neue Arbeitsplätze im Januar, 70000 über den Erwartungen) entstand, ausgeglichen. Niedrigere Inflation bedeutet normalerweise, dass die Federal Reserve möglicherweise früher oder stärker die Zinsen senken könnte, und Gold als nicht zinsbringendes Asset ist in einem Niedrigzinsumfeld attraktiver.

2. Anpassung der Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve: Der Markt hatte ursprünglich aufgrund eines starken Arbeitsmarktberichts die Wetten auf Zinssenkungen reduziert, aber die weichen Inflationsdaten haben die Investoren dazu gebracht, ihre Preisgestaltung neu zu bewerten. Es wird erwartet, dass es in diesem Jahr möglicherweise 1-2 Zinssenkungen um 25 Basispunkte geben wird, die frühestens Mitte des Jahres beginnen. Dies hat zu einer "Erleichterungsrallye" beim Gold geführt, und auch die Silberpreise und andere Edelmetalle sind gleichzeitig gestiegen.

3. Ein breiterer Markthorizont:

Nachfrage der Zentralbanken: Globale Zentralbanken erhöhen weiterhin ihre Goldbestände als Absicherung gegen geopolitische Risiken und zur Entdollarisierung. Länder wie China und Russland wechseln von Dollar-Assets zu Gold, was die langfristige Nachfrage stützt. Selbst bei kurzfristiger Volatilität wird erwartet, dass dieser Trend den Goldpreis bis 2026 in einem Bullenmarkt hält.

Asiatische Nachfrage und geopolitische Unsicherheit: Der asiatische Markt (z. B. die Einzelhandelsnachfrage in China) spielt eine entscheidende Rolle im Handel und treibt den Goldpreis von einem Wochen tiefpunkt nach oben. Gleichzeitig verstärken Ereignisse wie die Spannungen zwischen den USA und dem Iran und Konflikte zwischen den USA und Venezuela die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen.

Dynamik des Dollars und der Renditen: Ein schwächerer Dollar und fallende US-Anleiherenditen kommen dem Gold zugute. Das Gold-Silber-Verhältnis fiel auf etwa 65, was auch darauf hinweist, dass der Silberpreis aufholt und den gesamten Edelmetallsektor nach oben treibt.

Kurzfristige Volatilität: Obwohl der Goldpreis gestiegen ist, fiel er am Vortag um 3 % und fiel unter die 5000-Dollar-Marke, was die Sensibilität des Marktes gegenüber der Geldpolitik der Federal Reserve zeigt. Gewinnmitnahmen durch Investoren könnten zu einer Korrektur führen, aber das übergeordnete Bullenmarkt-Muster bleibt unverändert.

Langfristige Prognose: Leichtes Boot erwartet, dass der Goldpreis 2026 möglicherweise erneut Rekorde erreicht, mit einem Zielpreis von bis zu 5800 Dollar, möglicherweise sogar 6000 Dollar, abhängig von der Unabhängigkeit der Federal Reserve, geopolitischen Risiken und der globalen wirtschaftlichen Erholung. Sollte sich jedoch die Wirtschaftsdaten verbessern oder der Dollar stark zurückkommen, könnte dies zu Abwärtsdruck führen.

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