Wichtige Einblicke
Die MiCA + PSD2-Lizenzierung ermöglicht es OKX, legal EU-weite Stablecoin-Zahlungen und Händlerabrechnungsdienste anzubieten.
Die Partnerschaft mit Mastercard ermöglicht Ausgaben in Selbstverwahrung, automatische Umwandlung an der Kasse und Fiat-Auszahlungen an Händler.
Die Investition in tokenisierte RWA-Stablecoins signalisiert den Übergang von einer Handelsplattform zu einem vollständigen Anbieter finanzieller Infrastruktur.
Können Stablecoins endlich wie Alltagsgeld verwendet werden?
Die Kryptowährungsbörse OKX hat eine Zahlungseinrichtungs-Lizenz (PI) in Malta erhalten, was den Weg für regulierte Stablecoin-Zahlungsdienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ebnet. Die Genehmigung bringt das Unternehmen in Einklang mit der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) und der Richtlinie über Zahlungsdienste II (PSD2), die im März 2026 vollständig in Kraft tritt.
OKX ERWEITERT KRYPTOWAHRUNGEN IN EUROPA
OKX hat gerade eine europäische Zahlungslicenz gesichert, um Stablecoin-Zahlungen und sein Krypto-Karten-Geschäft auszubauen. pic.twitter.com/yZnQSkKWyh
— Coin Bureau (@coinbureau) 16. Februar 2026
Zahlungssysteme, die Zahlungen in Stablecoins (als elektronische Geldtoken behandelt) unter PSD2 abwickeln, erfordern entweder eine Zahlungsinstitution oder eine Genehmigung für elektronische Geldmittel. Mit der neuen Lizenz kann OKX Stablecoin-Zahlungen rechtlich verarbeiten, während es unter einem anerkannten europäischen Regulierungsrahmen arbeitet.
Die Börse sagt, dass die Genehmigung ihre Compliance-Struktur stärkt und es ihren Zahlungsprodukten ermöglicht, in mehreren EU-Ländern durch Passporting-Rechte zu funktionieren.
Wie funktioniert die OKX-Karte tatsächlich an der Kasse?
Die Lizenz unterstützt die Einführung von OKX Pay und der OKX-Karte, die in Zusammenarbeit mit Mastercard gestartet wurde. Die Karte ermöglicht es den Nutzern, die Stablecoins bei Händlern auf der ganzen Welt zu verwenden, die Mastercard akzeptieren.
Die Gelder verbleiben bis zum Kaufmoment in der Selbstverwahrung. An der Kasse werden die Stablecoins automatisch zu Euro mit einem Marktspread von 0,4 % umgewandelt. Händler werden in Fiat bezahlt, während die Nutzer ihre Krypto-Kontostände ohne manuelle Umwandlung begleichen.
Die Karte unterstützt auch Apple Pay und Google Pay und bietet bis zu 20 % Werbeprämien in Krypto bei berechtigten Käufen. Transaktionen erfolgen über einen lizenzierten europäischen Zahlungsanbieter und folgen strengen AML- und KYC-Anforderungen.
OKX baut mehr als eine Zahlungskarte
Der Lizenzierungszugang fällt mit OKXs umfassenderen Investitionen in die Infrastruktur von Stablecoins zusammen. Der Venture-Arm hat kürzlich STBL unterstützt, ein Projekt, das einen von realen Vermögenswerten gedeckten Stablecoin auf der X Layer-Blockchain des Unternehmens entwickelt. Die Initiative umfasst Hamilton Lane und Securitize und wird tokenisierten Zugang zu einem privaten Kreditfonds bieten.
Durch die Kombination ihrer früheren MiCA CASP-Genehmigung mit der neuen PI-Lizenz betreibt OKX nun ein vollständig reguliertes Krypto-Zahlungsframework in Europa. Der Plan ist, traditionelle Finanzen und Blockchain-Abwicklungssysteme zu verbinden – sodass Krypto nicht nur handelbar, sondern auch im Alltag ausgebbar ist.
Mit diesem Schritt positioniert sich OKX als konforme, zahlungsbereite Krypto-Plattform, die für die nächste regulatorische Ära Europas entwickelt wurde.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als OKX sichert sich die maltesische Lizenz zur Einführung regulierter Stablecoin-Zahlungen in ganz Europa auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.
