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Mike McGlone, der leitende Rohstoffstratege von Bloomberg Intelligence, hat eine Grafik veröffentlicht, die das Gespräch über Bitcoin von potenziellen Aufwärtstrends zu den statistischen Gesetzen der Schwerkraft ändern könnte. Seine Schlussfolgerung ist ziemlich klar: Das jüngste Preisverhalten könnte ein Zeichen sein, vorsichtiger zu sein, anstatt mehr zu kaufen.

Argument für $28.000 BTC und "Umgekehrter Wohlstandseffekt"

In einer Notiz, die der Grafik beigefügt ist, sagt McGlone, dass Bitcoin seit 2023 zu seinem Mittelwert von $66.000 zurückgekehrt ist, was der durchschnittliche Preis über den aktuellen Zyklus ist. Doch die Verteilung erzählt eine andere Geschichte. Der Modus, das Preisniveau, das am häufigsten aufgetreten ist, liegt näher bei $28.000. Praktisch bedeutet das, dass der Markt mehr Zeit damit verbracht hat, weit unter dem heutigen Bereich zu handeln als darüber.

Das Diagramm zeigt die tägliche Leistung von Bitcoin neben dem Nasdaq-100, und McGlone sagt, dass es großen Druck auf Aktien ausübt, weiter zu steigen. Wenn der Nasdaq-100 nicht weiter steigt, könnten risikobehaftete Anlagen, die von mehr Geld und Wohlstand profitiert haben, wieder unter Druck geraten.

McGlones Hauptidee bezieht sich auf das, was er als umgekehrte Wohlstandswirkung bezeichnet. Die Bewertungen von Aktien kühlen sich ab, und die Haushaltsbilanzen der Menschen werden enger, was sie weniger an Spekulationen interessiert. In diesem Sinne ist es, wenn die Krypto-Preise fallen, nicht nur eine einmalige Sache; es ist ein Zeichen dafür, dass die Wirtschaft als Ganzes tatsächlich schrumpft.

Das ist anders als die Idee, dass BTC eine unkorrelierte Absicherung ist. Stattdessen deutet die Daten darauf hin, dass eine starke Verbindung zu Technologieaktien besteht, mit statistischer Clusterbildung näher bei 28.000 $ als bei den jüngsten Höchstständen über 60.000 $.

Karte

Die wichtigste Erkenntnis ist kein Preisziel, sondern eine Diskussion über Wahrscheinlichkeiten. Wenn die Mittelrückkehr bereits nahe bei 66.000 $ stattgefunden hat und die häufigste Handelszone seit 2023 wesentlich niedriger ist, hängen die zukünftigen Renditen stark von einer nachhaltigen Aktienexpansion ab. Ohne diese wird die Abwärtsvolatilität zur Norm, anstatt eine seltene Möglichkeit zu sein.