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Einführung

Ethereum erreichte am 24. August einen Höchststand von fast $4.957 – doch die Einnahmen fielen stark. Die Einnahmen im August sanken um 44 % im Vergleich zum Vormonat auf etwa $14,1 Millionen, während die monatlichen Netzwerkgebühren um 20 % auf etwa $39,7 Millionen fielen, gemäß Token Terminal und mehreren aktuellen Berichten. In der Zwischenzeit kündigte das Layer-2-Projekt Kinto die Schließung nach einem Exploit von $1,6–$1,9 Millionen an, und die Governance-Dramen von WLFI nahmen erneut über die Schwarze Liste zu. Lassen Sie uns entpacken, warum diese Trends wichtig sind.
Tiefenanalyse

Technische Analyse
Der Rekordpreis von Ethereum hat sich nicht in Gebühreneinnahmen übersetzt – was auf wirtschaftliche Reibung hindeutet.
EOS, das kürzlich um bis zu ~19% gestiegen ist, ist tatsächlich heute um 10% gefallen, was eine starke Volatilität zeigt.
On-Chain-Metriken
Der Umsatz sank von ~$25,6M im Juli auf ~$14,1M im August; die Gebühren sanken von ~$49,6M auf ~$39,7M.
Kinto, nach einem $1,6M Juli-Exploits (577 ETH), wird bis zum 30. September schließen. Es wird geschätzt, dass die Phoenix-Kreditgeber ~76% zurückerhalten; die Opfer des Hacks können bis zu $1,100 jeweils fordern. Abhebungen bleiben offen, mit einem Ansprüchevertrag und einem ERA-Airdrop, der für Oktober geplant ist.
Sentiment-Analyse
ETH-Inhaber sind besorgt: Umsatzrückgang bei hohen Preisen schürt die Angst vor Nachhaltigkeit. Analysten bezeichneten Ethereum sogar als "sterbend" – obwohl andere argumentieren, dass der Umsatz nicht die einzige Gesundheitskennzahl ist.
WLFI’s Saga geht weiter: 272 Wallets wurden auf die schwarze Liste gesetzt (Betrug, Phishing, Risiko), und Justin Suns Wallet – mit über $100M WLFI – bleibt eingefroren, trotz seiner Behauptung, dass die Bewegungen nur Einzahlungstests waren.
Makroindikatoren
Der Rückgang der Gebühren ist an die niedrigeren L2-Postingkosten von Dencun gebunden – großartig für die Adoption, aber negativ für die L1-Gebühreneinnahmen.
Im gesamten Ökosystem, Die annualisierten Einnahmen für 2025 sind um ~75% gesunken, was strukturelle Veränderungen hervorhebt.
Korrelationstudien
Preis und Gebührenerträge sind jetzt entkoppelt – ETH steigt, aber das Einkommen sinkt.
Der Verlusttrend von EOS heute verdeutlicht die Diskrepanz zwischen Hype und Stabilität.
Ereignisgesteuerte Analyse
ETHs ATH hat für den Umsatz nichts bewirkt.
Kintos Abwicklung und die WLFI-Governance-Krise wecken Fragen zur Risikovorbereitung von DeFi.
Risikomodelle & Adoptionskurven
Mit prolonged low fee capture könnte das wirtschaftliche Narrativ von "ultrasound money" ins Stocken geraten, es sei denn, neue Einnahme-Mechanismen entstehen.
Die Widerstandsfähigkeit von DeFi steht im Rampenlicht – Kintos Abschaltung ist eine vermeidbare, aber lehrreiche Warnung.
Marktkontext

Im Vergleich zu früheren Zyklen – als Aktivität gleich Umsatz war – verlässt sich die heutige Struktur stark auf makroökonomische Liquidität und Narrative. Dencuns günstigere Gaspreise sind adoptionsfreundlich, aber umsatzunfreundlich und drücken den wirtschaftlichen Wert nach oben zu Rollups und MEV. Das zentrale Unbekannte: Kann das Aktivitätsvolumen die niedrigeren Gebührensätze ausgleichen?
Der Preisverfall von EOS heute erinnert uns an die Boom-Bust-Zyklen der Altcoins von 2017–21 – schnelle Pumpen, scharfe Verluste.
Prognose & Risiken
Bullish-Szenario
Gebühren-generierende Innovationen (wie Restaking, MEV-Reclaim) könnten die L1-Ökonomie wiederherstellen.
Eine breitere Akzeptanz durch günstigere Rollup-Infrastrukturen könnte die Herausforderungen von L1 ausgleichen.
Stabile nationale Krypto-Politiken bleiben in anderen Regionen möglich.
Bearish-Szenario
Strukturelle Gebührenerosion setzt sich fort.
Katalysatoren wie Kintos Abschaltung sappt das Vertrauen in DeFi.
Governance-Pannen (WLFI) schüren Skepsis.
Geopolitische Vorsicht könnte die Adoption verlangsamen.
Fazit
Der Umsatz von Ethereum ist angesichts der hohen Preise zusammengebrochen und verdeutlicht eine kritische Herausforderung für die Nachhaltigkeit. Da L2s schlanker werden und das potenzielle Gebühren-generieren sich verschiebt, muss das Ökosystem strukturell evolvieren – oder es droht eine Glaubwürdigkeitslücke. DeFi-Plattformen und politische Experimente müssen nun beweisen, dass sie darauf ausgelegt sind, zu bestehen, nicht nur um zu rallyen.
Dieser Artikel dient nur Bildungszwecken und ist keine finanzielle Beratung.
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