Der Trend beschleunigte sich im Jahr 2025, als immer mehr öffentliche Unternehmen Strategien für Bitcoin-Reserven annahmen.

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Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Fidelity prognostiziert, dass 42% des zirkulierenden Angebots von $BTC innerhalb von sieben Jahren illiquide werden könnten, da Unternehmensreserven und langfristige Inhaber Münzen anhäufen. Die Analyse identifiziert 8,3 Millionen BTC, die möglicherweise vom aktiven Handel ausgeschlossen sind.

Zwei Schlüsselgruppen treiben diese Angebotsreduzierung laut der Forschung von Fidelity voran. Langfristige Inhaber, die ihre Münzen seit mindestens sieben Jahren nicht bewegt haben, erweitern weiterhin ihre Positionen, ohne zu verkaufen. Öffentliche Unternehmen, die mindestens 1.000 BTC halten, weisen ebenfalls stabile Akkumulationsmuster auf.

Derzeit halten 105 börsennotierte Unternehmen BTC in ihren Bilanzen, mit einem Gesamtbestand von über 969.000 Münzen. Dies entspricht 4,61 % des gesamten BTC-Angebots, basierend auf den von Bitbo erfassten Daten zu Unternehmensschatzämtern.

Fidelity schätzt, dass diese kombinierten Gruppen bis Ende 2025 über 6 Millionen BTC kontrollieren werden, was 28 % des maximalen Angebots von 21 Millionen Münzen entspricht. Die Prognose setzt voraus, dass die aktuellen Akkumulationsraten unverändert bleiben.

Das zirkulierende Angebot von Bitcoin liegt derzeit bei etwa 19,8 Millionen Münzen zum Ende des zweiten Quartals 2025. Langfristige Inhaber-Wallets haben ihren BTC-Bestand seit 2016 laut der Analyse nicht verringert.

Unternehmensschatzämter erlebten im 2. Quartal 2022 nur ein Quartal mit Angebotsreduzierung, hielten jedoch ansonsten eine stetige Akkumulation aufrecht. Der Trend beschleunigte sich im Jahr 2025, als immer mehr öffentliche Unternehmen Bitcoin-Schatzstrategien übernahmen.

Ein reduziertes liquides Angebot könnte positive Preisdynamiken für BTC schaffen, da die Nachfrage von institutionellen Anlegern und Einzelhändlern anhält. Allerdings werfen konzentrierte Bestände auch Fragen zu potenziellen Marktauswirkungen auf, falls große Inhaber beschließen zu verkaufen.

Die Analyse von Fidelity berücksichtigt keine zusätzlichen Angebotsbeschränkungen durch neue Unternehmensübernahmen oder erhöhte institutionelle Zuweisungen. Die Forschung konzentriert sich auf beobachtbare Haltemuster anstelle spekulativer zukünftiger Übernahmeszenarien.

Die Kryptowährungsmärkte reagieren historisch auf Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage mit signifikanten Preisbewegungen. Der prognostizierte Angebotsmangel stellt eine der größten strukturellen Veränderungen in der 15-jährigen Geschichte von BTC dar.

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