Mitosis versucht, die Angebotsseite der Liquidität über mehrere Ketten neu zu organisieren. Der Kern gedanke ist "programmierbare Liquidität": die Standardisierung und Tokenisierung von Market Making und LP-Positionen sowie die Neuzuordnung zwischen verschiedenen Ausführungsumgebungen durch Routing und Governance auf Protokollebene. Es schlägt einen Weg zur ökologischen Eigenliquidität vor, um die Abhängigkeit von externen kurzfristigen Anreizen zu verringern, damit das Protokoll über längere Zeiträume hinweg Tiefe und Preisstabilität aufrechterhalten kann. Ingenieurtechnisch erfordert dies, dass die Nachrichtenschicht, die Abwicklungsschicht und das Risikomanagement auf verschiedenen Ketten konsistente Verhaltensannahmen aufrechterhalten; operativ müssen klare Kosten- und Risikoverteilungsmechanismen eingesetzt werden, um Kapital für langfristiges Market Making anzuziehen.
Die Hauptrisiken liegen an zwei Stellen: systematische Risiken, die durch cross-chain Nachrichten und Asset-Mapping entstehen, und Long-Tail-Szenarien, in denen das Routing in extremen Marktlagen fehlschlägt. Der Lösungsansatz besteht darin, "Fehler können wiederhergestellt werden" als oberstes Prinzip zu betrachten: für jeden Pfad Fehlschläge mit Rückfall- und Timeout-Strategien zu etablieren und für jede Position Prioritäten und Sicherheiten für die Abwicklung über Domänen hinweg festzulegen. Für strategische LP ist es entscheidend zu verstehen, woher die Erträge stammen: Handelsgebühren, Anreize, Market Making-Spreads und Arbitrage durch cross-domain Transfers, die jeweils unterschiedlichen Risikoquellen entsprechen.
Strategieempfehlung: Die Liquidität in "lokale Tiefe" und "cross-domain Umschlag" aufzuteilen, wobei ersteres auf stabile Transaktionen abzielt und letzteres auf Kapital Effizienz; für tokenisierten LP müssen die Positionen strickt verfolgt werden, um die Bewertung und den Abschlag zu überwachen und zu vermeiden, dass es bei cross-chain Ereignissen zu Abweichungen zwischen Buchwert und einlösbarem Wert kommt.