Die Herausforderungen beim Cross-Chain-Transfer bestehen nicht nur darin, "Vermögenswerte zu verschieben", sondern auch darin, wie man eine kontinuierliche Liquidität und Strategieerfahrung zwischen mehreren Chains aufrechterhält. Mitosis versucht, die Liquidität selbst zu einem programmierbaren Objekt zu machen: Nach dem Eintritt der nativen Vermögenswerte in die Schatzkammer erhält der Benutzer ein entsprechendes Zertifikat, das in mehreren Ökosystemen erkannt und verwendet werden kann, während die Eins-zu-eins-Rückzahlbeziehung mit dem ursprünglichen Vermögenswert beibehalten wird. Auf diese Weise bedeutet Cross-Chain nicht mehr, dass man sich trennt und neu übernimmt, sondern dass Vermögenswerte in eine formbare, kombinierbare Liquiditätsform umgewandelt werden, auf der Protokolle Strategien, Risikomanagement und Anreize orchestrieren.
Der Unterschied zu traditionellen Brücken besteht darin, dass Mitosis eher wie ein "Liquiditätsbetriebssystem" ist, das oberen Anwendungen eine einheitliche Schnittstelle bietet und die Liquiditätspools auf verschiedenen Chains als unterliegende Ressourcen behandelt. Für strategische Nutzer bedeutet dies eine höhere Kapitaleffizienz: Ein Vermögenswert kann zwischen mehreren Szenarien wechseln, ohne wiederholt Cross-Chain gehen und auf Bestätigungen warten zu müssen; für die Protokollparteien bedeutet dies klarere Risikobereiche und transparenteren Liquidationswege. Mit der Erweiterung des Ökosystems wird die Orchestrierungsebene allmählich zu einer neuen neutralen öffentlichen Einrichtung, die standardisierte Ausführung und Abrechnung für Multi-Chain-Strategien bietet.