Im Jahr 2024 traten Bitcoin Runes als ein leichtgewichtiger Token-Protokoll auf, das in die Layer-1-Infrastruktur von Bitcoin integriert ist und den OP_RETURN-Block nutzt, um grundlegende Token-Attribute wie Namen und Beträge zu definieren. Ihre Einfachheit, eingeschränkt durch die 80-Byte-Grenze von OP_RETURN, beschränkte ihre Nutzung auf grundlegende Handelszwecke. Rosen Bridge, ein Open-Source-Protokoll für die Kreuzkettengenerierung, stellte einen innovativen Ansatz vor, um Runes mit Metadaten zu erweitern und deren Nutzung erheblich zu erweitern sowie neue Möglichkeiten für DeFi auf der Layer-1 von Bitcoin zu erschließen.

Rosen Bridge's Metadata-Lösung

Rosen Bridge, entwickelt für sichere Vermögensübertragungen zwischen Blockchains wie Bitcoin, Ergo und Cardano, begegnete einer Herausforderung: sowohl Runes als auch Rosen's Brückendaten basieren auf OP_RETURN, was zu einem Datenengpass führt. Um dies zu lösen, hat Rosen eine Methode entwickelt, die OP_RETURN für Rune-Definitionen reserviert, während Metadaten in mehreren unverbrauchten Transaktionsausgaben (UTXOs) eingebettet werden. Durch die Aufteilung der Metadaten in 20-Byte-Chunks, die in Segwit-Adressen gespeichert werden, ermöglicht Rosen, dass Runes detaillierte Informationen wie Asset-Backing oder Eigentumsdetails innerhalb einer einzigen Transaktion tragen können. Zum Beispiel kann ein Rune wie GOLD BACKED RUNE (GBR) Metadaten enthalten, die beweisen, dass er 10 kg Gold in einem bestimmten Tresor repräsentiert, die durch eine Auditsicherung verifiziert wurden, alles sicher auf der Bitcoin-Blockchain kodiert.

Dieser Ansatz, RuneScript genannt, verwendet eine Transaktionsstruktur mit sieben Ausgaben: eine UTXO für den Rune, eine für OP_RETURN, vier für Metadaten-Chunks und eine für Wechselgeld. Diese effiziente Gestaltung minimiert Gebühren und bewahrt die Sicherheit von Bitcoin, ohne mehrere Transaktionen oder nicht-standardmäßige Lösungen benötigen zu müssen.

Erweiterung von Bitcoin Layer 1 DeFi

Durch das Hinzufügen von Metadaten zu Runes verwandelt Rosen Bridge sie von spekulativen Token in vielseitige Vermögenswerte mit realweltlicher Nutzen direkt auf Bitcoin's Layer 1. Dies ermöglicht Anwendungsfälle wie:

Asset-backierte Tokens: Runes können physische Vermögenswerte (z. B. Gold, Immobilien) mit verifizierbaren Metadaten repräsentieren, was vertrauenslose Handel und Rücknahme fördert.

Veranstaltungstickets und Mitgliedschaften: Metadaten können Details wie „Konzert 123, Platz A15“ oder „Verein 456, Mitglied Jane“ codieren und so handelbare, sichere digitale Vermögenswerte ohne Drittsysteme schaffen.

DeFi-Integration: Durch die Verbindung von Runes mit programmierbaren Blockchains wie Cardano über Rosen können Bitcoin-Vermögenswerte an fortgeschrittenen DeFi-Protokollen, wie Kreditvergabe und Yield Farming, teilnehmen, während sie weiterhin natively auf Bitcoin's sicherer Layer 1 verbleiben.

Auswirkung auf Bitcoin DeFi

Rosen's Lösung zur Metadatenverarbeitung verbessert die Interoperabilität von Bitcoin und behebt dessen begrenzte Skriptfähigkeiten. Durch die Möglichkeit, dass Runes reichhaltige Daten tragen können, macht Rosen Bridge Bitcoin Layer 1 zu einer robusteren Plattform für DeFi, die Liquidität und Entwickler anzieht. Dieser dezentrale, vertrauenslose Ansatz, gesichert durch Watchers und Guards, vermeidet die Schwachstellen zentralisierter Brücken und bietet eine sicherere Alternative für Cross-Chain-Interaktionen.

Da der Gesamtwert der DeFi-Anlagen wächst (prognostiziert auf 42,76 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025), positioniert Rosen Bridge Bitcoin als Schlüsselakteur in diesem Ökosystem, indem es dessen unübertroffene Sicherheit mit der Flexibilität programmierbarer Blockchains verbindet. Durch die Erweiterung von Runes mit Metadaten entfaltet Rosen das Potenzial von Bitcoin Layer 1 als Zentrum innovativer, sicherer und skalierbarer DeFi-Anwendungen. #ergo