Die jüngste Krypto-Szene kann als "eiskalter Wind" bezeichnet werden, der Kaskadeneffekt des allgemeinen Absturzes ist zum am meisten beachteten Fokus geworden. Gleichzeitig beeinflussen Token-Entsperrungen und regulatorische Entwicklungen heimlich die Marktrichtung, die Logik hinter diesen Hotspots ist eigentlich nicht kompliziert.
Hotspot eins: Vollständiger Absturz! Fast 290.000 Menschen verloren an einem Tag 882 Millionen Dollar.
Der Kryptowährungsmarkt setzte heute den Abwärtstrend dieser Woche fort und ist eine Art "kollektives Springen". Bitcoin fiel unter die 110.000-Dollar-Marke, Ethereum fiel sogar unter 3.900 Dollar und erreichte den niedrigsten Stand seit fast sieben Wochen, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fielen beide um 2,22 % und 2,99 %.
Der drastische Preisrückgang hat eine „Liquidationswelle“ ausgelöst. Daten zeigen, dass in den letzten 24 Stunden weltweit fast 290.000 Liquidationen stattfanden, mit einem Gesamtwert von über 882 Millionen US-Dollar. Überraschenderweise hat Ethereum Bitcoin als die Kryptowährung mit dem größten Liquidationswert abgelöst, gefolgt von Solana und XPL. Sogar börsennotierte Unternehmen mit großen Krypto-Beständen wurden betroffen, wie MicroStrategy und Marathon Digital Holdings, deren Aktienkurse zuerst fielen, dann schwankten, aber letztendlich weiterhin im Rückgang sind.
Hotspot 2: Hinter dem drastischen Rückgang stehen diese Gründe, die „nachhelfen“
Dieser Rückgang war nicht ohne Vorzeichen, sondern ist das Ergebnis mehrerer kumulierter Faktoren.
Aus makroökonomischer Sicht hat der kürzlich veröffentlichte BIP-Wachstumsbericht für das zweite Quartal in den USA die Erwartungen übertroffen, und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung lag ebenfalls unter den Erwartungen, was den Markt glauben lässt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in naher Zukunft gesunken ist. Für riskante Vermögenswerte wie Kryptowährungen ist es üblich, dass Kapital abgezogen wird.
Die Nachrichtenlage ist weiterhin negativ: Der Konflikt zwischen Russland und der NATO, die neuen Zollpolitik der USA und die laufenden Untersuchungen der US-Behörden gegen Krypto-Unternehmen wegen Verdachts auf Insiderhandel machen die Anleger vorsichtig und halten sie davon ab, leicht einzusteigen.
Auf technischer Ebene gibt es ebenfalls Signale: Während Bitcoin und Ethereum fallen, steigt das Handelsvolumen, aber die Erholung ist sehr schwach, was darauf hindeutet, dass die Marktkorrektur noch nicht vorbei ist. Einige Analysten glauben, dass derzeit weder das Makro, die Nachrichten noch die technische Situation einen Anstieg unterstützen, und der Markt sich noch im Prozess der „Entschuldung“ befindet.
Hotspot 3: Diese Woche werden Token im Wert von über 500 Millionen US-Dollar freigegeben, was zu Angebotsdruck führt
Neben dem großen Rückgang beeinflussen auch die Freigaben von Token mehrerer Projekte in dieser Woche den Markt. In der vierten Septemberwoche werden Projekte wie Particle Network, Jupiter und Nillion Token im Wert von über 517 Millionen US-Dollar freigeben, was zu größeren kurzfristigen Preisschwankungen führen könnte.
Zum Beispiel hat Particle Network am 25. September 183 Millionen PARTI freigegeben, was 18,28 % des Gesamtangebots ausmacht; am 28. September wird Jupiter 53,47 Millionen JUP freigeben; während Nillion bereits am 24. September 65,12 Millionen NIL freigegeben hat. Ein Teil dieser freigegebenen Token wird an das Team verteilt, ein Teil für Community-Belohnungen oder private Platzierungen genutzt, was zu kurzfristigen Verkäufen führen könnte.
Hotspot 4: Veränderungen im Regulierungsumfeld zeigen langfristige Auswirkungen
Obwohl der Markt kurzfristig träge ist, gibt es bedeutende Veränderungen in der globalen Regulierung von Kryptowährungen, die langfristige Auswirkungen auf die Branche haben werden.
Die Regulierung in den USA bewegt sich „von konservativ zu offen“ und erlaubt Banken, autonom an Krypto-Depotgeschäften teilzunehmen. Die Größe des Bitcoin-ETFs hat bereits 100 Milliarden US-Dollar überschritten, was zeigt, dass die Anerkennung von Krypto-Assets durch Institutionen steigt. Die EU hat ein einheitliches Regulierungsgesetz verabschiedet, das eine Klassifizierung und Verwaltung verschiedener Arten von Token vorsieht und strenge Anforderungen an die Emittenten von Stablecoins stellt, um ausreichende Reservevermögen zu halten.
Es ist erwähnenswert, dass Hongkong am 1. August das (Stablecoin-Gesetz) eingeführt hat und damit die erste Region in China ist, die legal Stablecoin-Lizenzen ausstellt. Das Gesetz verlangt von den Emittenten ein eingezahltes Kapital von 25 Millionen Hongkong-Dollar, dass die Reservevermögen isoliert verwahrt werden und eine 1:1 Rückgabe möglich ist. Bei Verstößen kann eine Geldstrafe von bis zu 10 Millionen Hongkong-Dollar und eine Haftstrafe von 10 Jahren verhängt werden, was für die Entwicklung von Stablecoins eine „Sicherheitslinie“ festlegt.
Für den durchschnittlichen Anleger befindet sich der aktuelle Markt in einer Phase der Volatilität, sowohl kurzfristige Schwankungen als auch langfristige regulatorische Veränderungen bedeuten, dass das hohe Risiko des Kryptomarktes unverändert bleibt. In Abwesenheit neuer positiver Nachrichten könnte eine vorsichtige Beobachtung die sicherere Wahl sein.
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