Binance × PayPay: Sofu’s Kryptoplanung kommt endlich ans Licht.
Dies ist kein einfaches Investment, sondern ein Signal dafür, dass die traditionelle Finanzwelt und die Kryptofinanzwelt endlich miteinander verknüpft werden.
1️⃣ Zunächst der Hintergrund.
PayPay ist die größte mobile Zahlungsplattform in Japan mit über 70 Millionen Nutzern. Hinter ihr steht die SoftBank Group.
Binance Japan ist die lokale Tochtergesellschaft von Binance in Japan (die Lizenz wurde durch den Erwerb von Sakura Exchange erlangt).
Diesmal übernimmt PayPay 40 %, und beide Parteien werden die Zahlungswallets und Kryptotransaktionen vollständig integrieren.
Kurz gesagt:
In Zukunft können japanische Nutzer direkt in der PayPay-Wallet Kryptowerte kaufen und verkaufen.
2️⃣ Warum ist das von Bedeutung?
Denn dies ist die erste tiefgreifende Bindung zwischen einem 'Mainstream-Zahlungs-Wallet + Krypto-Börse' weltweit.
Und es geschieht in einem der am strengsten regulierten Länder.
Das zeigt eine Realität: Die Regulierungsbehörden lehnen Krypto nicht ab, sondern beginnen, die Integration innerhalb eines Compliance-Rahmens zu akzeptieren.
Für die Krypto-Branche ist das ein Signal;
Für Japan ist dies der erste Schritt zur Finanzialisierung digitaler Vermögenswerte.
3️⃣ Beide Seiten profitieren.
Für Binance Japan:
Die Nutzerströme des größten Zahlungsportals in Japan zu gewinnen, erfordert keine Benutzererziehung von Grund auf.
Für PayPay / SoftBank:
Das Wachstum im Zahlungsverkehr hat seinen Höhepunkt erreicht, Crypto kann neue Gewinnspannen und Benutzerbindung bringen.
Für die Benutzer:
Die Eintrittsbarriere für den Handel mit Krypto-Vermögenswerten wurde auf ein Minimum gesenkt, das Erlebnis ist einfach 'zwei Mal auf die App tippen'.
4️⃣ Die größere Bedeutung liegt in der Struktur.
Das ist tatsächlich die erste echte 'Interoperabilität' zwischen traditioneller Finanzwelt und Krypto-Finanzwelt.
Früher waren die beiden Systeme durch eine Regulierungswand getrennt, jetzt beginnt die Fusion auf Produktebene.
Zusammengefasst:
Krypto-Vermögenswerte verwandeln sich in eine Erweiterung des Wallet-Saldos.
Das ist erst der Beginn der Abschaffung finanzieller Grenzen.
5️⃣ Natürlich gibt es auch viele Risiken.
Die Regulierung durch die japanische FSA wird nicht nachlassen, KYC, AML, Steuern und die Trennung von Mitteln müssen neu gestaltet werden.
Wenn PayPay zu tief mit Binance verbunden ist, wird SoftBank ebenfalls betroffen sein, wenn Binance in Schwierigkeiten gerät.
Außerdem haben viele normale Benutzer Kontakt mit volatilen Vermögenswerten, und schon bei kleinen Verlusten könnte das Vertrauen beeinträchtigt werden.
Um es klar zu sagen, es handelt sich um ein hochriskantes Experiment auf finanzieller Ebene.
6️⃣ Warum traut sich SoftBank das?
Denn Masayoshi Son hat stets den Stil, 'auf Wendepunkte zu setzen'.
Im Internetzeitalter setzte man auf Alibaba, im Mobilzeitalter auf Arm, jetzt setzt er auf 'digitale Vermögenswerte'.
Durch PayPay versucht SoftBank, seinen eigenen Web3-Finanzeingang zu etablieren.
In der Zukunft könnten wir sehen:
Stablecoin-Abwicklung, Krypto-Cashback, NFT-Mitgliedspunkte, sogar digitale Wertpapiere.
7️⃣ Meine Meinung.
Wenn die Zusammenarbeit reibungslos verläuft, könnte dies ein Modell für Japan und sogar Asien werden;
Wenn es scheitert, können wertvolle Erfahrungen im Bereich Compliance gesammelt werden.
Aber der Trend steht fest:
Krypto-Vermögenswerte werden in das Mainstream-Zahlungssystem integriert.
Das ist keine Nachricht aus der Krypto-Welt, sondern ein Zeichen dafür, dass sich die traditionelle Finanzstruktur lockert.
Japan ist eines der ersten Länder, das Web2-Wallets mit Web3-Vermögenswerten verbindet.
Vielleicht werden in ein paar Jahren auch andere Länder Zahlungsriesen diesen Weg gehen.
Die traditionelle Finanzwelt wird neu geschrieben, nur haben die meisten Menschen das noch nicht erkannt.