Während Bitcoin BTC $112,394.57, Ether ETH $3,837.28 und andere große Kryptowährungen am Freitag in einem Liquidationsereignis von 19 Milliarden $ fielen, wichen große goldgedeckte digitale Vermögenswerte dem Trend nicht, während das edle Metall im Aufschwung war.


Token, die an physisches Gold gebunden sind, einschließlich Paxos’ PAXG und Tether’s XAUT, gehörten zu den wenigen, die ihren Boden hielten und sogar leicht stiegen, während die breiteren Märkte sanken.

Bitcoin verlor 8,5% seines Wertes im letzten 24-Stunden-Zeitraum, während der breitere Krypto-Markt um 12,75% fiel, gemessen am CoinDesk 20 (CD20) Index. PAXG ist mittlerweile um 0,23% auf 3.998 $ gefallen, während XAUt um 0,2% auf 4.010 $ gestiegen ist. Eine Feinunze Gold, von dem diese Token gedeckt sind, schloss nahe 4.018 $.
Diese Münzen werden durch Reserven des Edelmetalls gedeckt und bieten Krypto-Investoren einen Zufluchtsort vor der Volatilität, die die historische Rolle von Gold in der traditionellen Finanzwelt widerspiegelt. Im bisherigen Jahresverlauf sind diese Token um mehr als 50% gestiegen, während Gold einen historischen Anstieg verzeichnete.
Doch während goldgedeckte Krypto den Crash überstanden hat, gibt es Anzeichen dafür, dass ihr zugrunde liegendes Asset möglicherweise auf Erschöpfung zusteuert. Gold ist nun acht Wochen in Folge gestiegen, was laut dem Marktmonitor des World Gold Council den Preis in das „überkaufte“ Territorium gedrängt hat. Das gilt für tägliche, wöchentliche und monatliche Charts und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Umkehrung.
„Mit dem „typischen“ historischen überkauften Extrem – 25% über dem 40-Wochen-Durchschnitt – der nicht weit über hier bei 4.023 USD/oz zu sehen ist. wären wir dann vorsichtig mit der Rallye für diese Phase des Gold-Bullen-Trends, die erschöpft wird und die Tür zu einer Konsolidierungs-/Korrekturphase öffnet“, heißt es im Bericht. „Die netto langen Positionen bleiben erhöht, sind aber noch nicht auf einem Extremniveau zu sehen.“
Im breiteren Krypto-Markt könnte der Weg zur Erholung nun ein langsamer Prozess sein. Liquiditätsengpässe, Wochenend-ETF-Schließungen und eine vorsichtige Rückkehr der Marktteilnehmer deuten auf einen langwierigen Bottoming-Prozess hin.
Mit den erneut aufflammenden Handelskonflikten zwischen den USA und China könnte der Boden schwer fassbar bleiben.
