Nach Wochen politischer Chaos sagte der Berater des Weißen Hauses, Kevin Hassett, gerade, dass er denkt, die Regierungsschließung könnte endlich irgendwann in dieser Woche enden. Nichts ist bisher bestätigt, aber dieser einzige Satz bringt bereits die Stimmung in Washington und an der Wall Street durcheinander.

Tagelang war der Ton nur düster und schleppend — Agenturen frierten ein, Tausende von Arbeitnehmern blieben unbezahlt, die Wirtschaft blutete langsam im Stillen. Aber jetzt gibt es einen kleinen Wandel, einen Hinweis darauf, dass beide Seiten tatsächlich kurz davor stehen könnten, es zu beenden. Hassetts Worte sind kein Versprechen, sie sind mehr wie Rauch vor dem Feuer — ein Zeichen, dass sich hinter verschlossenen Türen etwas bewegt.

Der Zeitpunkt ist entscheidend. Dieser Shutdown hat bereits lange genug gedauert, um das Wachstum zu schädigen und das Vertrauen zu erschüttern. Marktanalysten sagen, dass es etwa 0,2 % vom wöchentlichen BIP abzieht, und die Auswirkungen häufen sich. Entlassungen übersteigen zehntausend Bundesangestellte, die Agenturen laufen auf der letzten Rille, und jeder zusätzliche Tag erhöht den Druck auf beide Parteien, den Stillstand zu brechen.

Dennoch ist das Gefühl heute anders. Investoren beobachten nicht mehr nur, wie Politiker schreien — sie positionieren sich leise für eine Lösung. Der Dollar stabilisierte sich, die Renditen kühlten sich leicht ab, und risikobehaftete Anlagen atmeten auf. Bitcoin und Aktien stiegen während der frühen Handelsstunden leicht an und spiegelten ein wenig von dieser Erleichterung wider.

Die Leute wissen, dass ein kurzfristiger Finanzierungsdeal nicht alles lösen wird, aber selbst ein vorübergehender Neustart könnte etwas Stabilität auslösen. Wenn ein Übergangsgesetz verabschiedet wird, werden die Arbeiter bezahlt, die Märkte entspannen sich, und vielleicht — nur vielleicht — bekommt Washington ein paar Wochen Frieden.

Hassetts Ton war nicht dramatisch. Er war ruhig, gemessen, fast absichtlich. Wie jemand, der weiß, dass die Gespräche von 'ob' zu 'wann' übergegangen sind. Man kann das Gewicht der Erschöpfung auf beiden Seiten jetzt spüren. Niemand gewinnt politisch, je länger das dauert, und das ist wahrscheinlich, was die Hände zu einem Deal zwingt.

Wenn es diese Woche passiert, wird es gerade rechtzeitig kommen, um zu verhindern, dass der Shutdown einer der längsten in der Geschichte der USA wird. Wenn es darüber hinausgeht, werden die Wellenwirkungen jedoch schwer einzudämmen sein. Unternehmen, die auf Bundesverträge warten, Familien, die auf Gehaltsschecks warten, sogar globale Investoren, die auf Stabilität warten — alle verlieren die Geduld.

Diese Woche fühlt sich also wie ein Wendepunkt an. Entweder wacht Washington auf und beendet das Chaos, oder die Risse im Vertrauen werden tiefer. Für jetzt sind Hassetts Worte genug, um ein wenig Hoffnung in einem müden Markt zu entfachen. Vielleicht bleibt der Optimismus diesmal.

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