Es gibt zunehmend Anzeichen dafür, dass es in einigen Banken der Vereinigten Staaten Probleme mit der Liquidität und dem Risiko gibt, und obwohl es (vorerst) keine weit verbreitete Krise im Bankensystem ist, könnte dies Auswirkungen auf den Kryptowährungsmarkt haben.



Einige der relevantesten Punkte:


  • Die Ratingagentur Moody’s hat gewarnt, dass die US-Banken ihre Kredite an nicht-bankliche Einrichtungen („non-depository financial institutions“, NDFIs) und private Kreditgeber erheblich erhöht haben (~US$ 300 Milliarden ca.). Dies erhöht die Liquiditäts- und Kreditrisiken für kleinere oder regionale Banken.

  • Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte fest, dass viele Banken Expositionen gegenüber „Non-Banken“ haben, dieihren Tier-1-Kapital übersteigen, was darauf hindeutet, dass diese Banken in einer schwachen Position sein könnten, wenn diese Schuldner ausfallen oder die Zahlungen verzögert werden.

  • Ein ehemaliger hochrangiger Berater der Federal Reserve (Fed) sagte, dass bereits eine systemische „Liquiditätskrise“ in bestimmten Segmenten der US-Banken beobachtet wird.

  • Darüber hinaus zeigen Studien, dass, wenn kryptofreundliche Banken oder Banken mit hoher Exposition gegenüber nicht versicherten Einlagen (über US$ 250 000) schnelle Abhebungen erlebten, die Liquidität sehr schnell erschöpft war (zum Beispiel in der Bankenkrise von 2023).

#USBankingCreditRisk

Was versteht man unter „Liquiditätsproblem“?


Einfach gesagt:


  • Eine Bank hat positive Liquidität, wenn sie ihren unmittelbaren Verpflichtungen nachkommen kann (Abhebungen von Einlagen, Zinszahlungen usw.), ohne gezwungen zu sein, Vermögenswerte zwangsweise oder mit Verlust zu verkaufen.

  • Eine Liquiditätskrise tritt auf, wenn die Banknicht genügend liquide Vermögenswerte oder „Bargeld-Äquivalente“ hatum Verpflichtungen zu decken, die bald fällig werden, und gezwungen ist, illiquide Vermögenswerte zu verkaufen oder Verluste hinzunehmen, um die Verpflichtungen zu erfüllen.

  • Faktoren, die dies verschärfen: hohe Zinssätze (die den Wert von Anleihen im Portfolio verringern), anfällige Einlagen (große Einleger, die schnell abheben können), Exposition gegenüber risikobehafteten Sektoren (Gewerbeimmobilien, private Kredite usw.).

  • Wenn Banken mit dieser Art von Stress konfrontiert sind, können sie beschließen, Kredite einzuschränken, Kredite teurer zu machen, die Liquidität für Kunden zu verringern (was Unternehmen betreffen kann, die von Krediten abhängen) — was zu einer höheren Risikoaversion auf den Märkten führt.


#fedinterest , #FED

📉 Warum könnte das den Krypto-Markt beeinflussen?


Hier sind die Kanäle, durch die Probleme mit der Bankenliquidität Auswirkungen auf Kryptowährungen haben können:


  1. Reduzierung der allgemeinen „Risikobereitschaft“

    Wenn Banken vorsichtiger werden, können die Kapitalflüsse in risikobehaftete Anlagen (wie viele Kryptowährungen) abnehmen. Investoren suchen höhere Liquidität, weniger Hebelwirkung, was den bullischen Schwung im Krypto-Bereich bremsen kann.

  2. Einschränkung von Krediten und Finanzierung

    Viele Krypto-Firmen (Börsen, DeFi-Plattformen) sind auf Kreditlinien, Banken für Fiat-On/Off-Ramps, Bankeinlagen angewiesen. Wenn die traditionelle Banken Dienstleistungen einschränken oder Bedingungen verschärfen, kann die Liquidität für das Krypto-Ökosystem betroffen sein.

  3. Interkonnektivität zwischen Banken und dem Krypto-Sektor

    Einige Banken haben direkte oder indirekte Exposition gegenüber dem Krypto-Sektor (Einlagen von Börsen, Kredite an Krypto-Unternehmen). Wenn die Banken unter Stress stehen, könnten sie Dienstleistungen für Krypto reduzieren oder stärkere Sicherheiten verlangen, was zu Reibungen auf dem Markt führen kann; tatsächlich weist ein Artikel der Fed darauf hin, dass Ausfälle im Krypto-System „Übertragungen“ auf das Bankensystem haben können, weil sie Banken für bestimmte Dienstleistungen nutzen.

  4. Anstieg der Kosten des Geldes und des Risikos

    Wenn sich die Banken anpassen, höhere Zinsen, höhere Risikoprämien, geringere allgemeine Liquidität → dies kann die Kapitalkosten für Krypto-Projekte erhöhen, das Wachstum verlangsamen und den Eintritt neuer Teilnehmer reduzieren.

  5. Vertrauens-/Kontagionseffekt

    Sichtbare Probleme in einigen Banken können einen „Angst“-Effekt erzeugen, was zu Verkäufen oder Reduktionen von Positionen in als riskanter angesehenen Anlagen wie Altcoins oder neuen Token führen kann, was zu Rückgängen in diesen Märkten führen kann.


#banks , #BankStocks

🎯 Das Problem der Bankenliquidität in den USA ist real und kann erhebliche Auswirkungen auf Kryptowährungen haben, obwohl es nicht unbedingt einen sofortigen Zusammenbruch des Krypto-Marktes bedeutet. Vielmehr betrachte ich es als einen strukturellen Risikofaktor, der die Wahrscheinlichkeit turbulenter Tage im Krypto-Bereich erhöht und das bullische Wachstum moderieren kann.


Die Daten sind zu verfolgen unter:


  • Dass regionale Banken oder Banken mit Krypto-Exposition Stresssignale senden (massive Abhebungen, Verluste im Portfolio usw.).

  • Liquiditätsniveau von Börsen und Krypto-Plattformen (haben sie stabile bankseitige Reserven?).

  • Allgemeines Sentiment des Finanzmarktes — wenn sie konservativer werden, könnte es länger dauern, bis Krypto an Schwung gewinnt.

  • Chancen: In Zeiten von Bankenstress könnten einige Kryptowährungen mit soliden Fundamentaldaten (hohe Liquidität, gutes Volumen, klare Tokenomics) sich wie „Liquiditätsalternativen“ bewegen, obwohl sie auch mit hohem Risiko verbunden sind.


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