Autor der Nachricht: Crypto Emergency

Das Analyseunternehmen QCP Capital hat einen aktuellen Bericht veröffentlicht, in dem die laufende Woche als potenziell entscheidend für den Kryptomarkt bezeichnet wird. Laut Experten könnten die bevorstehenden geopolitischen Ereignisse einen größeren Einfluss auf Bitcoin haben als traditionelle makroökonomische Faktoren.

Das Treffen der Führer ist der entscheidende Auslöser
Analysten stellen fest, dass Kryptowährungen sich nach konstruktiven Handelsgesprächen zwischen den USA und China, die am Wochenende stattfanden, erholt haben. Diese Vereinbarungen schaffen die Grundlage für das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump und des Vorsitzenden der Volksrepublik China, Xi Jinping, das für den 30. Oktober geplant ist. Es wird erwartet, dass die Parteien ein Handelsabkommen unterzeichnen könnten, das die kurzfristige Bewegung von Kryptowährungen bestimmen könnte.

Laut QCP Capital könnte der Einfluss dieses Treffens die Auswirkungen der erwarteten Zinssatzentscheidung der Federal Reserve am Mittwoch übertreffen. Dennoch richtet sich das Augenmerk der Investoren auch auf das mögliche Ende des dreijährigen Programms zur quantitativen Straffung. Jeder Hinweis auf ein vorzeitiges Ende könnte risikobehaftete Anlagen unterstützen und die Erwartungen an die Liquidität verstärken.

Bitcoin in Erwartung eines Impulses
Vor dem Hintergrund der Unsicherheit handelt Bitcoin weiterhin in einer engen Spanne und bleibt in der Nähe der Anfangsniveaus von Oktober. Investoren beobachten die Unternehmensberichte von Technologieriesen – Microsoft, Amazon, Apple, Google und Meta – auf der Suche nach Marktindikatoren. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor bleibt die seit 26 Tagen andauernde Stilllegung der US-Regierung, die sich bis November hinziehen könnte.

Schwache Ergebnisse an den Finanzmärkten können sich negativ auf die Stimmung auswirken und den Versuch des Bitcoin, die siebenjährige Tradition des "Oktoberwachstums" fortzusetzen, gefährden.

Innere Risiken und Stimmungswechsel
QCP Capital hebt hervor, dass die inneren Probleme der USA Druck auf die Märkte ausüben. Aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu makroökonomischen Daten der Fed handeln Investoren praktisch im Dunkeln. Obwohl die Erwartungen an Zinssenkungen bereits in die Preise eingepreist sind, bleibt der Einfluss der anhaltenden Haushaltskrise unterbewertet.

In der Zwischenzeit ändern sich die Stimmungsindikatoren auf dem Kryptowährungsmarkt: die Neigung zu Put-Optionen hat nachgelassen, und die Positionen sind neutraler geworden. Dies deutet auf eine abnehmende Vorsicht unter den Investoren hin. Um jedoch den bullischen Trend zu bestätigen, muss der Bitcoin die Marke von $116 000 überschreiten und den Monat über diesem Wert abschließen.

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