In letzter Zeit denke ich immer wieder über eine Frage nach: Alle schauen auf Ende dieses Jahres und hoffen, dass der Markt im vierten Quartal direkt ansteigt und explodiert. Aber aus der aktuellen Marktstruktur und dem makroökonomischen Umfeld betrachtet,

könnte es sein, dass die wirkliche große Marktbewegung nicht im vierten Quartal stattfindet, sondern viel eher im ersten Quartal des nächsten Jahres.

Zunächst einmal möchte ich klarstellen: Ich sage nicht, dass es im vierten Quartal nicht steigen wird. Im vierten Quartal könnte es weiterhin Aufwärtsspielräume und Handelsmöglichkeiten geben. Aber was ich mit "großer Explosion" meine, ist:

• Der Bitcoin-Preis zeigt einen starken Durchbruch von 50% oder mehr

• Altcoins erleben eine Beschleunigung von 2-fach, 5-fach oder sogar noch mehr

Solche Bewegungen erfordern nicht nur Kapital, sondern auch Marktemotion – insbesondere FOMO (Angst vor dem Verpassen).

Im Moment fehlt noch der letzte Funke.

Warum „gute Nachrichten, aber kein Anstieg“ nach der FOMC?

Bei der letzten Fed-Sitzung wurde der Zinssatz erneut um 25 Basispunkte gesenkt, und die Bilanzverkleinerung wurde beendet – das sollte eigentlich ein stark positives Signal sein.

Aber der Markt fällt stattdessen

Bitcoin fiel von 116.000 auf 109.000, und viele begannen sofort zu panikartigen Reaktionen:

Ist der vierjährige Zyklus vielleicht zu Ende?

Ist der Bullenmarkt vielleicht bereits vorzeitig beendet?

Aber wenn man ruhig darüber nachdenkt:

\t•\tWenn nicht im Dezember gesenkt wird, dann im Januar

\t•\tIm ersten Halbjahr des nächsten Jahres wird der Vorsitzende der Fed wechseln

\t•\tWahrscheinlich wird jemand mit einer eher friedlichen Haltung und Unterstützung für Liquidität das Amt übernehmen

\t•\tDie lockere Umgebung hat sich nicht verändert

Aus makroökonomischer Sicht haben die Bullen keinen Platz verloren.

Warum ist der Markt so angespannt?

Weil zu viele Menschen durch die These des „4-Jahres-Zyklus“ gebunden sind.

Es gab tatsächlich oft am Ende eines Zyklus ein Hoch, das in eine Bärenmarktsituation mündete. Aber dieser Zyklus unterscheidet sich grundlegend von der Vergangenheit:

\t•\tBitcoin hat keine massive Begeisterung bei Kleinanlegern ausgelöst

\t•\tDie Altcoins haben keine allgemeine Marktbewegung gezeigt

\t•\tEs gab keine schreckliche Situation, in der jeder Geld verdient

Mit anderen Worten:

Diese Aufwärtsbewegung hat noch gar nicht richtig begonnen.

Die Kapitalstruktur ist völlig anders

Der größte Charakterzug dieser Runde ist:

\t•\tAngetrieben wird der Markt von institutionellen Kapitalen

\t•\tLangfristige Halter und alte Großkrebse verkaufen langsam

\t•\tAber die echten Käufer sind nicht die Kleinanleger, sondern große Kapitalien

Der Zustand der Kleinanleger ist derzeit:

\t•\tNicht verpasst, aber auch noch nicht vollständig eingestiegen

\t•\tWill kaufen, aber fürchtet, am Gipfel zu kaufen

\t•\tDaher beobachten die meisten Menschen

Ohne die Beteiligung von Kleinanlegern gibt es keine Blase.

Ohne Blase gibt es kein Hoch.

Warum könnte der eigentliche große Durchbruch erst im ersten Quartal des nächsten Jahres kommen?

Denn der Markt braucht Zeit, um die Positionen zu filtern und die Stimmung zu reinigen:

\t•\tDie unsicheren Halter werden herausgewaschen

\t•\tKurzfristige und panische Positionen verlassen den Markt

\t•\tDer Preis soll an den Punkt zurückkehren, an dem die Institutionen eine neue Hauptwelle aufbauen möchten

Wenn sich der Markt nicht länger mit der Frage beschäftigt, ob das vierte Quartal das Ende des Zyklus markiert, beginnt die echte Bewegung.

Wenn man diesen Punkt erreicht:

\t•\tBitcoin bricht 140.000–150.000

\t•\tDiejenigen, die aussteigen, werden nervös

\t•\tDiejenigen, die Angst haben, etwas zu verpassen, stürzen erneut in den Markt

\t•\tDie Stimmung wandelt sich von Zweifel → Glaube → Wahnsinn

\t•\tDas ist der Punkt der vollständigen Explosion

Was du jetzt tun musst, ist weder Nachkauf noch Aufgeben, sondern – Geduld

Das Licht vor der Morgendämmerung ist nicht das allmähliche Aufleuchten

sondern die tiefste Dunkelheit, die stillste Stunde

Je näher der Wendepunkt rückt, desto leichter zweifelt man an sich selbst.

Je näher der Durchbruch rückt, desto mehr wirkt es, als ob nichts geschieht

Aber diese Stille ist kein Ende

sondern vielmehr der Auftakt zur Kräfteansammlung