Zölle sind nicht nur Politik – sie sind marktbeeinflussende Waffen. Als in diesem Jahr umfassende Zölle eingeführt wurden, erlitt die Wall Street ihren schlimmsten Tag seit 2020, was Billionen auslöschte und die Technologiebranche besonders hart traf. Ökonomen warnten, der Schock könnte die Wirtschaft in Richtung Rezession kippen. Das ist kein „hartes Verhandeln“; das ist das Detonieren von Vertrauen. The Guardian+1
Kritiker stellten sich das Manipulationsrisiko nicht vor – sie dokumentierten es. Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden forderten öffentlich Untersuchungen darüber, ob Zölle und abrupten Pausen unfairen Handelsvorteilen für Insider geschaffen haben. Sogar Rechtsexperten wiesen darauf hin, wie Zölle Schlagzeilen die Tür zu Wertpapierklagen öffnen können, wenn Timing und Handelsgeschäfte ein wenig zu perfekt übereinstimmen. Die Öffentlichkeit verdient Klarheit, nicht Zufälle. TIME+1
Und die Chaos ist nicht auf Aktien beschränkt. Die Kryptomärkte schwankten hin und her, während die politischen Signale hin und her schwankten – ein weiterer Hinweis darauf, dass Volatilität keine Favoriten hat; sie bestraft die Unschützten. Gleichzeitig hat sich die politische Geschichte selbst hin und her bewegt: harte Drohungen folgten einer Rahmenrichtlinie Ende Oktober, die die härtesten Maßnahmen zurücknahm. Eine solche politische Wechselhaftigkeit ist für Märkte und das Vertrauen explosiv. CoinDesk+2Analytics Insight+2
Es geht hier nicht um Parteilichkeit. Es geht um grundlegende Verantwortlichkeit. Wenn Entscheidungen, die Billionen bewegen, so getimt oder provoziert werden, dass einige profitieren und viele leiden, dann ist das keine Führung – das ist ein Vertrauensbruch. Öffnet die Bücher. Bewahrt die Aufzeichnungen. Fordert die Protokolle an. Wenn nichts zu verbergen ist, beweist es. Wenn doch, verfolgt es juristisch. Märkte funktionieren nur, wenn die Regeln für alle gelten.