Conexus (ein venezolanisches Unternehmen für Zahlungsabwicklung, das laut Berichten etwa 40 % der elektronischen Überweisungen des Landes abwickelt) hat angekündigt, dass es ein "sehr robustes Blockchain-Netzwerk" zusammen mit einer Anwendung entwickelt, die es Banken ermöglichen wird, Kryptowährungen, einschließlich USDT, zu verwahren.
Laut seinem Präsidenten Rodolfo Gasparri sieht die Initiative vor, traditionelle Zahlungsmittel mit der Umgebung von Krypto-Assets zu integrieren und er glaubt, dass es "unverzichtbar sein wird, dieses Modell in die nationale Bankenlandschaft zu integrieren".
Das Projekt geht über nur "eine App" hinaus: es umfasst Verwahrung, Übertragung und Austausch zwischen Fiat (Bolívar oder anderen Währungen) und Stablecoins/Kryptowährungen.
Es gibt noch keinen vollständig bestätigten Zeitplan, aber einige Medien berichten von einem vorläufigen Startdatum im Dezember 2025.
🧭 Warum machen sie das?
In Venezuela gibt es einen starken Einsatz von Stablecoins (wie USDT) durch Bürger, um sich gegen die Inflation des Bolívars abzusichern und um grenzüberschreitende oder alternative Zahlungen zum traditionellen Bankensystem zu tätigen.
Die Integration von Krypto-Assets mit dem Bankwesen könnte einen Weg bieten, diese Ströme zu formalisieren, die Zugänglichkeit von Dienstleistungen zu verbessern und dem Benutzer, der heute von informellen Apps oder P2P-Börsen abhängt, mehr Sicherheit/Regelmäßigkeit zu geben.
Es könnte auch das Land in eine Position bringen, um ein neues Modell für Zahlungen oder digitale finanzielle Inklusion zu schaffen, indem bereits bestehende Infrastrukturen von Unternehmen wie Conexus genutzt werden.
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