Die Hexenkultur hat ihre Wurzeln in der Altsteinzeit, als Menschen vor Hunderttausenden von Jahren Höhlenmalereien malten, Tiere nachahmten und durch 'sympathetische Zauberei' die Angst vor der Natur überwand. Nach der Neolithischen Revolution, als die Menschen sesshaft wurden, wurden Hexen zu Berufstätigen, tanzten in Stämmen, um Regen zu erbeten, Krankheiten zu heilen und Geister zu vertreiben. In China wurden sie als 'Wu' und 'Xi' bezeichnet. Mit dem Aufkommen antiker Zivilisationen traten Hexen in die Paläste ein; ägyptische Priester, chinesische Schamanen aus den Dynastien Shang und Zhou halfen Königen, mit den Göttern zu kommunizieren, besonders stark war der Hexenglaube im alten Chu.

Im Mittelalter brach in Europa eine Jagd auf Hexen aus, bei der Frauen als Teufel gesehen und verbrannt wurden; in China dagegen blieb die Hexenkultur in Romanen und Legenden verborgen. Seit dem 20. Jahrhundert erlebte sie eine Renaissance: die Wicca-Bewegung verehrt die Natur, und durch 'Harry Potter' wurde die Hexenkultur zu einem Internet-Phänomen.

Im Kern ist die Hexenkultur eine alte Weisheit des Menschen, die durch Rituale die Unsicherheit überwindet und die Gemeinschaft stärkt. Von den Schamanen, die ihre Riten aufführten, bis hin zu modernen Energieheilmethoden – sie ist nie verschwunden, sondern hat sich nur verändert.

Die geheimnisvolle Hexenkultur erzeugt leicht eine Resonanz, weil unsere Welt so viele weltliche Sorgen birgt und das Herz danach strebt, Frieden und Neugier zu finden, wodurch zahlreiche Hexenlegenden entstanden sind. #xwizard