⚡️ Freunde, in den letzten Jahren war die Entwicklung von DeFi ohne Stablecoins nicht denkbar. Egal ob beim Handel, beim Verleihen oder beim Liquiditäts-Mining, sie sind das Blut des Systems.
Das Problem ist jedoch, dass wir in der Ära der Stablecoins 1.0, so viel wir auch nutzen, nur Verbraucher sind. Zum Beispiel bei USDT und USDC, wir legen Dollar ein, der Emittent verwendet dieses Geld für kurzfristige Anleihen, Staatsanleihen und andere Investitionen, und die Zinsen sind natürlich nicht unerheblich.
Aber diese Erträge haben nichts mit den Nutzern zu tun. Wir erhalten lediglich einen preisstabilen Token, stabil ist er zwar, aber er hat auch keine Lebenskraft.
Die Stablecoin 2.0, die STBL vorschlägt, bricht genau diese Struktur auf. Ihre Idee ist sehr einfach: Wenn das Vermögen den Nutzern gehört, warum sollten die Zinsen dann vom Emittenten eingestrichen werden?
In diesem neuen Modell verwenden die Nutzer reale Vermögenswerte (RWA) als Sicherheiten, um selbst Stablecoins USST auszugeben. Das System wird automatisch die Vermögensgewinne aufteilen, das Kapital entspricht dem Stablecoin (frei nutzbar, übertragbar), die Ertragsrechte gehören direkt dir. Es ist kein Lock-up erforderlich, das Vermögen bleibt weiterhin liquide, und die Erträge kommen trotzdem.
Das ist eigentlich eine ziemlich interessante Veränderung: Stablecoins sind nicht mehr nur Werkzeuge, sondern Vermögenswerte, die selbst Zinsen erwirtschaften können. Sie ermöglichen es den Nutzern, an den ursprünglich vom Plattform monopolisierten Erträgen teilzuhaben, und erhöhen auch die Kapitaleffizienz von DeFi.
Also, während andere noch sagen, dass Stablecoins keine Zinsen haben, sagt Stablecoin 2.0 bereits, dass Stabilität auch Erträge haben kann.



