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Der renommierte Kryptowährungsanalyst Willy Woo hat Einblicke in das spekulative Verhalten des globalen Kryptomarktes geteilt und betont, dass dieser nicht direkt mit dem globalen M2-Geldangebot korreliert.
Laut Woo neigen Finanzmärkte – einschließlich Risikoanlagen wie dem S&P 500 und Bitcoin – dazu, zukünftige Liquiditätserwartungen einzupreisen, anstatt direkt auf die laufende monetäre Expansion zu reagieren. Historisch gesehen haben sowohl der S&P 500 als auch Bitcoin ihre Höchststände vor dem M2-Geldangebot erreicht, was darauf hindeutet, dass diese Vermögenswerte als Frühindikatoren für Liquiditätszyklen dienen können.
Woo erklärt weiter, dass Bitcoin als Liquiditätssensor fungiert, der auf Veränderungen der Erwartungen von Investoren hinsichtlich zukünftiger wirtschaftlicher Bedingungen und Geldpolitik reagiert.
Er wies auch auf die Einschränkungen der M2-Metrik hin, die Bargeld, Sichteinlagen, Sparkonten und andere nahezu Geldwerte umfasst. Obwohl M2 häufig verwendet wird, um das globale Geldangebot zu messen, bemerkte Woo, dass nur etwa 17 % von M2 in US-Dollar denominiert sind, während der Rest aus Fremdwährungen besteht. Das bedeutet, dass M2 die globale Stärke des Dollars genauer widerspiegelt als die gesamten Liquiditätsniveaus.
Infolgedessen schlägt Woo vor, dass der U.S. Dollar Index (DXY) – der den Wert des Dollars gegenüber einem Korb anderer wichtiger Währungen verfolgt – ein zuverlässigerer Indikator ist, wenn man die Korrelation von Bitcoin mit der globalen Liquidität analysiert.
Zusammenfassend unterstreicht Woos Analyse die Rolle von Bitcoin als zukunftsorientiertes Asset, das auf die Markterwartungen an Liquidität reagiert, anstatt hinter traditionellen monetären Maßnahmen wie M2 zurückzubleiben.

