Japan führt eine Reform durch, die den globalen Krypto-Markt vollständig neu definieren könnte. Die FSA strebt an, 105 digitale Vermögenswerte —einschließlich BTC und ETH— als regulierte Finanzprodukte umzuklassifizieren, die dem gleichen Transparenzniveau unterliegen, das sie vom Aktienmarkt verlangt. In einem Land, das von dem Fall Mt. Gox geprägt ist, zielt dieser Schritt darauf ab, Lücken zu schließen, das Vertrauen zu stärken und ein klares Signal zu senden: Krypto ist kein rechtsfreies Terrain mehr.
Der Plan verlangt von den Börsen, detaillierte Informationen zu jedem Token offenzulegen: Risiken, Volatilität, Netzwerk, Emittent und betriebliche Kennzahlen. Es handelt sich um einen selten gesehenen Aufsichtsstandard, der durch ein Wachstum der Krypto-Aktivitäten von über 120 % zwischen 2023 und 2025 angetrieben wird. Hinzu kommt eine entscheidende Steueranpassung: feste Steuern von 20 %, anstelle des aktuellen Schemas, das in den höheren Stufen 55 % übersteigen kann.
Wenn diese Reform 2026 in Kraft tritt, könnte Japan der klarste und sicherste Markt in Asien werden, mit spezifischen Regeln gegen Insiderhandel und einer regulatorischen Expansion, die Südkorea, Singapur und Australien inspirieren könnte. Die Ungewissheit liegt jetzt in der Liste der 105 Tokens. Eines ist jedoch klar: Japan will die nächste Phase des Krypto anführen: reifer, sicherer und bereit, globales Kapital anzuziehen.


Schützt Japan den Investor… oder schränkt es die Freiheit des Krypto-Marktes ein?