đŸ‡ŻđŸ‡” Wie Japans billiges Geld die Welt geprĂ€gt hat und warum sich jetzt alles Ă€ndert

Jahrelang hat Japan die globalen MĂ€rkte still und heimlich angetrieben, indem es die ZinssĂ€tze nahe 0 % und sogar negativ seit 2016 gehalten hat. Das Ausleihen wurde so gĂŒnstig, dass Investoren riesige Yen-Darlehen aufnahmen und das Geld in renditestĂ€rkere Anlagen investierten. Dieser Japan Carry Trade – leihen bei ~0 %, investieren bei 4–10 % – hat Billionen in US-Aktien, Anleihen, Immobilien, Krypto und SchwellenmĂ€rkte gepumpt. Japan hat stillschweigend das globale Wachstum finanziert.

Das ließ die Welt ungewöhnlich „einfach“ erscheinen. GĂŒnstiges japanisches Geld hielt die Hypothekenzinsen niedrig, die AktienmĂ€rkte stabil, die Regierungen finanziert und die LiquiditĂ€t fließend.

Aber dieses Fundament verschiebt sich jetzt. Japans ZinssĂ€tze sind auf 1,73 % gestiegen, dem höchsten Stand seit 2008. Mit einer massiven nationalen Schuldenlast kosten höhere ZinssĂ€tze Japan Milliarden, sodass es kein gĂŒnstiges Kapital mehr exportieren kann. Stattdessen fließt Geld aus den globalen MĂ€rkten zurĂŒck nach Japan, wĂ€hrend Pensionsfonds, Versicherer und Banken US-Vermögenswerte verkaufen, die finanziell keinen Sinn mehr machen.

Dies hat eine $1 Billionen-Entwicklung ausgelöst – jahrzehntelange GeschĂ€fte, die auf billigem Yen basierten, kehren sich nun um. Das bedeutet VerkĂ€ufe bei Aktien, US-Anleihen, Krypto und SchwellenmĂ€rkten. Wenn die Welt ihre billigste Geldquelle verliert, wird alles neu bewertet.

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