Orakel verbinden Smart Contracts mit Daten aus der realen Welt und ermöglichen es der Blockchain, flexibel und anpassungsfähig zu agieren.
Sie existieren in zentralisierter, dezentralisierter und hybrider Form, wobei jede Form ein unterschiedliches Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit bietet.
Die zentrale Herausforderung liegt in der Datenintegrität, der Manipulationssicherheit und der Integration in eine modulare Architektur.

Was sind Blockchain-Orakel?
Blockchain-Orakel sind ein vertrauenswürdiges Drittsystem, das Smart Contracts mit Daten aus der realen Welt verbindet und es der Blockchain ermöglicht, mit Informationen außerhalb des Netzwerks zu interagieren. Da die Blockchain mit Priorität auf Sicherheit und Unveränderlichkeit ausgelegt ist, können Smart Contracts nicht selbst auf Off-Chain-Daten wie APIs oder Datenbanken zugreifen. Orakel lösen dieses blinde Fleck-Problem, indem sie Daten off-chain verifizieren und auf die Blockchain übertragen. Die Informationen können Marktpreise, Wetter bis hin zu Ereignisergebnissen sein.
Oracles gibt es in vielen Formen: Software-Dienstleistungen zur Abfrage von APIs, Hardware-Geräte zur Übertragung von Sensordaten oder hybride Netzwerke, die mehrere Quellen kombinieren, um Genauigkeit und Stabilität zu erhöhen. Der Kernpunkt ist nicht nur die Datenübertragung, sondern auch die Datenvalidierung, um sicherzustellen, dass die bereitgestellten Informationen authentisch und vor Manipulationen geschützt sind, bevor sie auf die Chain hochgeladen werden.
In der modularen Blockchain-Architektur spielen Oracles eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Integrität und Interoperabilität von Daten zwischen getrennten Schichten wie Execution, Settlement und Datenverfügbarkeit. Durch sichere Integration in diesen Schichten schaffen sie ein erweitertes Ökosystem, in dem Smart Contracts Entscheidungen basierend auf validierten Datenquellen treffen können.
Was ist ein Oracle-Netzwerk?
Ein Oracle-Netzwerk ist ein dezentrales System, das aus mehreren Oracles besteht, die zusammenarbeiten, um zuverlässige Daten für Smart Contracts bereitzustellen, die Sicherheit durch Redundanz- und Konsensmechanismen erhöhen. Im Gegensatz zu einem einzelnen Oracle aggregiert ein Oracle-Netzwerk Daten aus vielen Quellen wie APIs, IoT-Geräten oder anderen Blockchains und verwendet Staking- oder Abstimmungsmechanismen zur Validierung von Eingaben. Dieser verteilte Ansatz ist für das modulare Ökosystem von entscheidender Bedeutung.
Im Wesentlichen hört ein Oracle Anfragen von einem Vertrag, ruft die erforderlichen Daten ab und sendet die Informationen zurück auf die Chain. In einer modularen Blockchain, wo Schichten wie Execution und Datenverfügbarkeit getrennt sind, werden Oracles in der Konsens- oder Abrechnungsschicht integriert, um die Leistung aufrechtzuerhalten.

Die Rolle von Oracles in Smart Contracts
Smart Contracts automatisieren von Natur aus, aber ohne externe Daten ist ihr Anwendungsbereich ziemlich begrenzt. Oracles erweitern den Anwendungsbereich für Finanzen, Lieferketten und viele andere Bereiche. Zum Beispiel verwendet ein Lending-Protokoll ein Oracle, um den Preis eines Sicherheitenvermögens in Echtzeit zu überprüfen und die Kreditbedingungen automatisch anzupassen.
In der modularen Architektur verbinden Oracles ursprünglich getrennte Module, sodass das Rollup von Ethereum Daten von dem Oracle von Solana abrufen kann, ohne das gesamte Netzwerk synchronisieren zu müssen.
Arten von Oracles: zentrale und dezentrale Modelle
Zentrale Oracles verwenden einen einzigen Anbieter, schnell und einfach, aber mit einem einzigen Fehlerpunkt.
Dezentrale Oracles verteilen Aufgaben, verwenden Konsens zur Validierung von Daten und reduzieren das Risiko von Manipulationen. Chainlink ist ein herausragendes Beispiel.
Das hybride Modell kombiniert beide, insbesondere effektiv in einer Cross-Chain-Umgebung.
Software-Oracles verarbeiten digitale Daten.
Hardware-Oracles erfassen Sensordaten.
Inbound überträgt Daten auf die Chain, Outbound schiebt On-Chain-Ereignisse nach außen.
Herausforderungen bei der Implementierung von Oracles
Veraltete Daten können dazu führen, dass Smart Contracts falsch reagieren.
Datenmanipulation ist ein großes Problem in DeFi.
Skalierbarkeit in modularen Umgebungen ist eine Herausforderung, die zu Lösungen wie optimistischen Oracles führt.
Sicherheitsüberlegungen bei der Integration von Oracles
Threshold-Signaturen verteilen das Vertrauen.
Nutzung von IBC in Cosmos zur Übertragung von Daten über Chains hinweg.
Audit und Bug-Bounty sind obligatorisch.
Typische Angriffe: Sybil, Bestechung.
Minimierung: Slashing, Multi-Source-Daten.
Best Practices: Durchschnittspreise über Zeit, Circuit Breaker.
Oracles in der modularen Blockchain-Infrastruktur
Modulare Blockchains trennen Funktionen in Schichten, und Oracles erfüllen die Rolle, Daten bereitzustellen, ohne die Basisschicht aufzublähen.
Sie ermöglichen Plug-and-Play-Module für Oracles, die verschiedene Bedürfnisse wie Klimadaten oder RNG für Gaming bedienen.
Cross-Chain-Design und sichere Interaktion mit Oracles
Oracles sind Brücken zwischen Chains und ermöglichen Wrapped Tokens, Multi-Chain-DeFi-Strategien.
LayerZero und Wormhole sind Beispiele für Protokolle, die Oracles verwenden, um Cross-Chain-Nachrichten zu verifizieren.
Praktische Beispiele für Oracles
Chainlink unterstützt DeFi mit Preisfeeds und CCIP für Cross-Chain.
Band Protocol dient Cosmos mit hoher Durchsatzrate und IBC-Integration.
Der Technologietrend bei Oracles entwickelt sich.
Zero-Knowledge-Oracles erhöhen die Privatsphäre.
Dezentrale Identitäts-Oracles erweitern die Möglichkeit der Identitätsverifizierung über Chains hinweg.
Altius Labs entwickelt modulare Plug-and-Play-Oracles.
Fazit
Oracles sind die notwendige Verbindungsschicht zwischen Blockchain und der realen Welt. In einer modularen Architektur und Cross-Chain sind sie die Grundlage für sichere Interoperabilität und Innovation und lösen Herausforderungen in Bezug auf Vertrauen und Skalierbarkeit.