Große Technologie- und Verteidigungsunternehmen, einschließlich Ripple, Amazon, Microsoft und Apple, sind mit einem Spendennetzwerk für das White House Ballroom Projekt verbunden, das mit großen Washingtoner Lobbyfirmen verflochten ist.

Die Bewertung identifiziert drei prominente Lobbyisten, Brian Ballard, Jeff Miller und Reince Priebus, deren Firmen zwei Drittel der bisher identifizierten Unternehmensspender ausmachen. Zu diesen Firmen gehören Ballard Partners und die mit Priebus verbundene Firma, beide zählen Ripple zu ihren Kunden.

Ein neuer Bericht von Public Citizen zeigt, dass drei einflussreiche Washingtoner Lobbyisten – Brian Ballard, Jeff Miller und Reince Priebus – stark mit der Spendenakquise für das Trump-Weiße-Haus-Ballsaal-Projekt verbunden sind. Ihre Firmen vertreten zwei Drittel aller bisher identifizierten Unternehmensspender,…

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Lobbyisten-Netzwerk und Spendenkonzentration

Der Bericht offenbart, dass drei Lobbyistenfirmen ein zentrales Netzwerk bilden, das die Spenden für das 90.000 Quadratmeter große Ballsaal-Projekt vorantreibt. Etwa zwei Drittel der bisher identifizierten Spenden stammen von Kunden dieser Firmen. Dazu gehören Technologieunternehmen, Rüstungsunternehmen und Energiekonzerne.

Beispielsweise umfasst die gleiche Spenderliste Palantir, T-Mobile, Lockheed Martin und NextEra Energy, viele von denen hatten unter der aktuellen Regierung ihre Bundesaufträge oder Strafverfahren ausgesetzt.

Spenden für das Projekt fließen über den Trust for the National Mall, der auch als Fundraising-Kanal für das Ballsaal-Projekt dient. Der Trust hat jedoch dem Kongress mitgeteilt, dass er keine Spenden für den Ballsaal einholt und nicht an der Planung der Einrichtung beteiligt ist, wodurch unbeantwortete Fragen darüber entstehen, wer Spenden einholt und den Fundraising-Prozess verwalten könnte.

Berichte zufolge haben Microsoft und Amazon im späten Sommer Kontakt von Fundraising-Verantwortlichen erhalten. Die Führungskräfte von Microsoft nahmen an einem Abendessen im Ostzimmer des Weißen Hauses am 15. Oktober teil, nachdem sie zu einer Spendenveranstaltung eingeladen worden waren. Amazon hat ebenfalls über sein Public-Policy-Team engagiert reagiert. Nvidia teilte dem Kongresspersonal mit, dass es den Trust gebeten habe, es vor jeder öffentlichen Bekanntgabe seiner Beteiligung zu informieren.

Kongressanfragen und Offenlegungsbedenken

Senator Richard Blumenthal und andere Mitglieder des ständigen Unterausschusses für Untersuchungen des Senats haben mindestens neun Briefe an mehr als 40 Unternehmen, Stiftungen und Einzelpersonen geschickt, die am Ballsaal-Projekt beteiligt sind.

Unter den Befragten befinden sich Amazon, Apple, Ripple, Coinbase, Comcast, Google, HP, Meta, Micron Technology, Microsoft und T-Mobile. Sechzehn Organisationen haben geantwortet, wobei alle keine spezifischen Spendenbeträge angegeben haben. Die Fragen beziehen sich auf die Verfügbarkeit von Anonymitätsmöglichkeiten für Spender und deren Beträge, wobei die meisten Unternehmen entweder auf die Unternehmensbeteiligung oder auf Bundesvorschriften verweisen, jedoch nur begrenzte und keine endgültigen Informationen liefern.

Blumenthal hat zudem ein Gesetz coeingereicht, das Lobbyisten verbieten soll, an Präsidentschaftseigentümern zu spendensammeln, und die Offenlegung von Beziehungen zwischen Spenden und Bundesbeamten sowie die Transparenz der Spenden verlangt. Das Gesetz stößt in einem Kongress, der von Republikanern dominiert wird, auf starke Widerstände, und das Weiße Haus hat sich weigert, zu der Gesetzgebung Stellung zu nehmen.

Bei einem der Besuche im Oval Office des Weißen Hauses schrieb Präsident Donald Trump, dass der neue, größere Ballsaal mehr Gäste bei offiziellen Veranstaltungen und Dinners aufnehmen könnte, und erwähnte den Mangel an Platz in den verfügbaren Einrichtungen. Das Kongresspersonal überprüft weiterhin Dokumentationen und kann zusätzliche Schritte unternehmen, falls freiwillige Antworten unzureichend sind.

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