Am 22. November 2025 begann der Bitcoin (BTC) Kurs den Tag mit einem Rückgang auf 83–85 Tausend Dollar, nachdem er die 90 Tausend Dollar-Marke überschritten hatte. Dies bedeutet einen Rückgang von etwa 15 % im Vergleich zum historischen Höchststand von 99 Tausend Dollar, der erst vor zehn Tagen verzeichnet wurde. Die Hauptgründe für den plötzlichen Rückgang sind wie folgt:

1. Produktionsdaten in den USA

- Der am 14. November veröffentlichte Produzentenpreisindex (PPI) für Oktober lag über den Erwartungen (+0,6 % m/m).

- Bei wiederholter Inflationsdruckentwicklung gab die Federal Reserve (FED) die Botschaft ab, dass Zinssenkungen verschoben werden könnten; der Dollar-Index stieg in den Märkten für Währungen auf 106.

- Die Ausgangsgeschwindigkeit für riskante Anlagen (insbesondere Kryptowährungen und Technologieaktien) beschleunigte sich, was eine Verkaufswelle bei BTC auslöste.

2. Der Trump-Effekt „konsolidiert“

- Nach der Wahlergebnis am 5. November stieg BTC innerhalb kurzer Zeit von 75.000 auf 99.000 und erzielte dabei einen Gewinn von +32 %.

- Erwartete Personalankündigungen im Weißen Haus und Nachrichten über Zölle in der neuen Woche trieben Spekulanten zur Realisierung von Gewinnen an; eng aneinandergereihte „Stop-Loss“-Aufträge im Bereich von 90.000 bis 100.000 verstärkten den Kettenabsturz.

3. Derivativenmarkt „Verdichtung“

- Der tägliche Optionsverfall (expiry) im Wert von 6 Milliarden US-Dollar am 15. November erhöhte die Spannung.

- Die Finanzierungsrate (funding rate) fiel von 0,07 % auf den negativen Bereich von -0,02 %; dies verringerte das Volumen der „Long“-Positionen und löste eine Kettenverkaufsaktion aus.

4. Makro-technische Levels

- Der Höchststand bei 99.000 erreichte das 1,618-Fibonacci-Erweiterungsziel; dieser Bereich war mit Gewinnmitnahme zu erwarten.

- Die algorithmische Verkaufsroboter wurden durch den Bruch unter die 200-Stunden-gleitende Durchschnittslinie (89.200 $) in Bewegung gesetzt.

- Der nächste starke Unterstützungsniveau liegt im Bereich von 81.000 bis 82.000 US-Dollar; einige Analysten betrachten die Stabilität hier als „Bedingung für die Fortsetzung des Aufwärtstrends“.

5. Miner-Druck

- Auch wenn die Hash-Rate am 20. November ein historisches Rekordniveau von 750 EH/s erreichte, stieg die Schwierigkeit der Produktion um +3,9 % und erhöhte somit die Miner-Kosten.

- Viele Miner verkaufte in der Zone von 85.000 bis 90.000 und zahlten bar; laut On-Chain-Daten flossen innerhalb von 24 Stunden 11.500 BTC-Adressen von Minern in Kryptobörsen.

Was sollten Investoren tun?

- Bei einem Schlusskurs unter 81.000 könnte die 50-Tage-MA und die vorherige Spitze auf 78.000 und 74.000 getestet werden.

- Ein täglicher Schlusskurs über 90.000 ist für das Aufwärtsszenario erforderlich; danach würde das psychologische Ziel von 100.000 bis 105.000 wieder auf die Tagesordnung kommen.

- Die Sitzung der FED am 11. Dezember, die US-CPI-Daten und die Identitäten von Trumps Wirtschaftsteam werden die kurzfristige Volatilität bestimmen.

Zusammenfassung: Bitcoin hat in den letzten Tagen eine zweistellige Korrektur durchlaufen, verursacht durch makroökonomische Inflationsängste, Nachwahlrealisierungen und eine technische Überhitzung. Ein Rückgang um 15 % erinnert an das, was man als „alles weiß“ bezeichnet: selbst wenn der Trend in der Kryptowelt nach oben geht, sind starke Rückzüge entlang des Weges unvermeidbar. Investoren sollten weiterhin eine maßvolle Risikosteuerung betreiben und die Unterstützungslevels im Auge behalten. $BTC

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