
Die Bundesregierung hat eine neue Gesetzgebung offiziell gemacht, die Investoren von Krypto-Assets in Brasilien betrifft. Der Vizepräsident der Republik, Geraldo Alckmin, der im Rahmen der Präsidentschaft anstelle von Lula, der beim G20 ist, tätig war, hat das Gesetz Nr. 15.265 am 21. November 2025 sanktioniert. Die Norm instituiert das Sonderregime zur Aktualisierung und Regularisierung von Vermögen (Rearp).
Die Gesetzgebung enthält spezifische Regeln für Personen, die "Krypto-Assets und andere virtuelle Vermögenswerte" besitzen, wie sie im Rechtsrahmen für Kryptowährungen definiert sind.
So teilt das Gesetz das Programm in zwei unterschiedliche Modalitäten: die Aktualisierung des Wertes für bereits erklärte Vermögenswerte und die Regularisierung von Vermögenswerten, die gegenüber der Bundessteuerbehörde verborgen gehalten wurden.
Die Frist für die Teilnahme ist kurz. Die Steuerpflichtigen haben nur 90 Tage, beginnend mit der Veröffentlichung des Gesetzes, um die Erklärung einzureichen und die Steuern zu zahlen.
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Zahlen Sie in Zukunft weniger Steuern: die Aktualisierungsmodalität des neuen Gesetzes
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Die erste Modalität des Rearp konzentriert sich auf die Steuerplanung. Das Gesetz erlaubt es natürlichen Personen, den Wert von bereits im Einkommensteuererklärung angegebenen beweglichen und unbeweglichen Vermögenswerten zu aktualisieren. Dies umfasst ausdrücklich virtuelle Vermögenswerte.
Investoren, die vor Jahren Bitcoin oder andere Token zu niedrigen Preisen gekauft haben, sehen sich heute einer großen potenziellen Steuerverbindlichkeit gegenüber. Normalerweise führt der Verkauf dieser Vermögenswerte zu einem versteuerten Kapitalgewinn von 15 % bis 22,5 %.
Der Rearp ändert diese Logik vorübergehend. Der Steuerpflichtige kann den Wert des Vermögenswerts auf den aktuellen Marktpreis aktualisieren. Auf die Differenz zwischen den ursprünglichen Anschaffungskosten und dem neuen aktualisierten Wert fällt ein endgültiger Steuersatz von nur 4 % an.
Diese Strategie erhöht die Anschaffungskosten des Vermögenswerts in der Erklärung. Folglich wird der Investor die zu zahlende Steuer bei einem zukünftigen Verkauf drastisch reduzieren. Allerdings setzt das Gesetz eine Sperre.
Wenn der Investor den aktualisierten Vermögenswert innerhalb von weniger als zwei Jahren verkauft (für bewegliche Vermögenswerte wie Krypto), verliert er die Vorteile des Regimes. In diesem Szenario wird die Steuerbehörde das, was der Steuerpflichtige bereits bezahlt hat, abziehen und die volle Steuer auf den Kapitalgewinn erheben.
"Amnestie" für nicht erklärte Vermögenswerte und das Ende der Strafbarkeit
Der zweite Aspekt des Gesetzes befasst sich mit der Regularisierung von versteckten Vermögenswerten. Der Text erlaubt die Erklärung von Mitteln, Vermögenswerten oder Rechten rechtmäßiger Herkunft, die der Steuerpflichtige zuvor nicht dem Finanzamt gemeldet hat. Die Regelung gilt für Vermögenswerte, die bis zum 31. Dezember 2024 in Brasilien oder im Ausland gehalten werden.
Artikel 9 des Gesetzes erwähnt ausdrücklich "immaterielle Vermögenswerte jeglicher Art", einschließlich Marken, Patente und "Krypto-Assets". Um sich für diese Modalität zu entscheiden, sind die Kosten höher. Das Gesetz betrachtet den Wert der Vermögenswerte als Vermögenszuwachs.
Der Steuerpflichtige muss 15 % Einkommensteuer auf den Marktwert des Vermögenswerts zahlen. Darüber hinaus fällt eine Strafe von 100 % auf den Betrag dieser Steuer an. In der Praxis entspricht die Gesamtkosten der Regularisierung 30 % des Wertes des regulierten Vermögens.
Der Vorteil dieser Modalität liegt in der rechtlichen Sicherheit. Die vollständige Zahlung der Steuer und der Strafe hebt die Strafbarkeit von Vergehen gegen die Steuerordnung auf.
Das bedeutet, dass der Staat den Investor nicht strafrechtlich wegen Steuerhinterziehung oder Devisenflucht im Zusammenhang mit diesen spezifischen Vermögenswerten verfolgen wird, sofern die Herkunft der Mittel rechtmäßig ist.
Die Bundessteuerbehörde muss noch die operativen Details regeln, wie das Format der Erklärung und die Marktbewertung. Das Gesetz verlangt, dass der Steuerpflichtige den Marktwert durch geeignete Dokumente oder Bewertungen von spezialisierten Institutionen nachweist.
Schließlich ändert die Maßnahme auch die Regeln zur Besteuerung von Hedging und der Ausleihe von Wertpapieren, aber der Hauptfokus für den Einzelhandelsinvestor bleibt auf den Möglichkeiten des Rearp für digitale Vermögenswerte.
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