In den letzten fünf Jahren hat Polkadot für Investoren nicht viel Aufregung gebracht. 2020 zum Preis von 2,69 $ gestartet, erreichte der Token Ende 2021 ein Allzeithoch von fast 55 $. Der Token ist auf etwa 2,80 $ gefallen. Wie viele Altcoins stieg er während des Krypto-Booms 2021, der von niedrigen Zinsen, Hype und FOMO angetrieben wurde, nur um in Ungnade zu fallen, als die Zinssätze 2022 und 2023 stiegen. Im Gegensatz zu Bitcoin und Ethereum hat er sich nicht erholt, selbst nachdem die Fed die Zinsen 2024 und 2025 mehrmals gesenkt hat.
Dennoch gibt es, wenn man über den kurzfristigen Lärm hinausblickt, einige Gründe, warum Polkadot 2026 attraktiver sein könnte:
1. Der Weg zu Polkadot 2.0
Polkadot wurde von Ethereum-Co-Gründer Gavin Wood geschaffen und läuft auf einem Proof-of-Stake-Modell, das die innovative Struktur aus einer zentralen Relay Chain und unabhängigen Parachains nutzt. Diese Architektur ermöglicht es jeder Parachain, selbst zu regieren mit eigenen Funktionen und Tokenökonomie, was Polkadot ideal für dApps, NFTs, DeFi und cross-chain-Entwicklung macht.
Im letzten Jahr hat Polkadot eine Reihe großer „2.0“-Upgrades eingeführt. Dazu gehören schnellere Blockzeiten, flexiblere Möglichkeiten, Blockraum zu nutzen, sowie mehrkernige Kerne, die die Leistung von Parachains beschleunigen. Im Dezember wird Polkadot das Polkadot Hub launchen, ein speziell für Smart Contracts konzipierter Parachain, der keine Auktionen oder Coretime-Gebühren erfordert.
Diese Verbesserungen könnten mehr Entwickler anziehen, wobei Polkadot bereits auf GitHub-Aktivität hoch rangiert, knapp hinter Cardano und Ethereum. Die vollständige Umsetzung von 2.0 könnte es sogar ermöglichen, beide in den kommenden Jahren zu überholen.
2. Eine neu festgelegte Versorgungsobergrenze
Zuvor erhöhte Polkadot seine Versorgung jährlich um etwa 10 %, ohne Obergrenze, was die Bewertung erschwerte, da es an Knappheit mangelte. Das hat sich im September geändert, als das Netzwerk eine feste Obergrenze von 2,1 Milliarden Token festgelegt hat. Da bereits 1,6 Milliarden im Umlauf sind, ist der größte Teil dieser Versorgung bereits im Umlauf – was Polkadot ähnlicher macht als Vermögenswerte wie Bitcoin oder Gold, die von fester Knappheit profitieren.
3. Das kommende JAM-Upgrade
Polkadot glaubt, dass die 2.0-Änderungen ein erster Schritt in Richtung JAM (Join-Accumulate Machine) sind, einem Plan, die aktuelle Relay Chain durch einen dezentralen „Supercomputer“ zu ersetzen. Es soll eine Abstimmung über den Übergang Anfang 2026 geben. Ein solch klarer Roadmap könnte genau das sein, was bisher gefehlt hat, um das Anlegervertrauen zu stabilisieren.
4. Potenzieller Wiederaufschwung des Kryptomarktes
Während Zinssenkungen in 2024 und 2025 Bitcoin und Ethereum anstiegen, sahen kleinere Alts wie Polkadot kaum Anstieg – hauptsächlich aufgrund weiterhin hoher Staatsanleihenrenditen aufgrund von Inflationsängsten und Rezessionsängsten. Wenn die Renditen endlich fallen und die makroökonomische Lage sich beruhigt, könnten Anleger wieder in Alts investieren. Angesichts verbesserter Fundamentaldaten könnte Polkadot mehr profitieren als viele seiner Konkurrenten.
Obwohl Polkadot weiterhin eine spekulative Investition ist, machen diese Entwicklungen es zu einem Projekt, das beobachtenswert ist – und möglicherweise vor 2026 zu akkumulieren.
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