Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) bereitet sich darauf vor, strenge Regeln für Kryptowährungsbörsen einzuführen: Diese sind verpflichtet, spezielle Rücklagen zu bilden, um Verluste der Kunden durch Hackerangriffe, unbefugten Zugriff oder betriebliche Störungen auszugleichen. Darüber berichtet Nikkei. Der Gesetzesentwurf soll 2026 dem Parlament vorgelegt werden, mit einer Übergangsfrist für die Börsen zur Ansammlung von Fonds.
Die Initiative ist das Ergebnis einer Reihe von spektakulären Vorfällen: Im Mai 2024 wurden bei DMM Bitcoin 305 Millionen Dollar in Verbindung mit nordkoreanischen Hackern gestohlen, und im Februar 2025 verlor Bybit 1,46 Milliarden Dollar. Zuvor führte der Zusammenbruch von Mt. Gox im Jahr 2014 zum Verschwinden von 850.000 BTC, und die Auszahlungen dauern bis heute an. Laut Chainalysis belegt der asiatisch-pazifische Raum den zweiten Platz weltweit bei der Menge an Krypto-Diebstählen.
Die neuen Regeln sehen die Registrierung von Dritten vor, die Wallets verwalten, sowie die Möglichkeit einer teilweisen Deckung von Rücklagen durch Versicherungen, um die Belastung für kleine Börsen zu erleichtern. Die FSA strebt eine vollständige Segregation der Kundenvermögen von den Unternehmensvermögen an, ähnlich den Bankstandards. Dies wird das Vertrauen der Investoren stärken und den Markt mit einem Wert von über 100 Milliarden Dollar in Japan stabilisieren.
Experten bezeichnen den Schritt als „führend“ für Asien, warnen jedoch vor steigenden Kosten für Börsen.
Folgen Sie #MiningUpdates , um keine aktuellen Nachrichten über Krypto-Regulierungen zu verpassen!
#JapanCrypto #CryptoSecurity #FSA #HackProtection #bitcoin #BlockchainRegulation #Crypto2025
