Ein hoher Beamter der Europäischen Zentralbank (EZB), Olaf Sleijpen, hat eine ernste Warnung vor den Risiken von Stablecoins (Kryptowährungen, die an den Dollar gebunden sind) ausgesprochen.
Schlüsselthemen:
Systemisches Risiko: Das schnelle Wachstum des Marktes für Stablecoins (in diesem Jahr um 48%, über $300 Milliarden) macht sie zu einem Risiko für die globale finanzielle Stabilität.
Gefahr eines "Bank Run": Die Hauptsorge ist ein massiver und plötzlicher Verkauf dieser Währungen. Dies würde ihre Emittenten zwingen, massiv die Vermögenswerte, die sie unterstützen (wie US-Staatsanleihen), zu liquidieren.
Auswirkungen auf die Realwirtschaft: Eine solche Liquidation würde nicht nur die finanzielle Stabilität bedrohen, sondern könnte auch die Realwirtschaft und die Inflation beeinflussen.
Mögliche Intervention der EZB: Sollte dieses Szenario eintreten, wäre die EZB gezwungen, ihre "Geldpolitik neu zu überdenken" und möglicherweise die Zinssätze anzupassen, um die Situation zu kontrollieren.
Aktuelle stabile Situation: Trotz der Warnung behauptet Sleijpen, dass die Wirtschaft der Eurozone derzeit stabil und die Inflation kontrolliert ist, weshalb es keine unmittelbaren Gründe gibt, die Zinssätze zu ändern.
