Nachdem die Regierung sich einige Monate zurückgezogen hat, hat sie nun in ihrem letzten Treffen die Währungs­spekulation offiziell als Straftat eingestuft und gewarnt, dass diejenigen, die für schuldig befunden werden, mit Gefängnisstrafen rechnen müssen. Die Botschaft ist klar: Die Durchsetzung wird schnell strenger, und der Durchgreifprozess wird voraussichtlich hart ausfallen. In diesem Umfeld ist es einfach nicht wert, Risiken für kurzfristige Handelsmöglichkeiten einzugehen.


Der Markt selbst unterliegt ebenfalls einer strengen Kontrolle. Mit Einschränkungen, die die Preisbewegungen beeinflussen, verlieren viele gängige Indikatoren und Handelssignale an Zuverlässigkeit. Anstatt natürlich auf Angebot und Nachfrage zu reagieren, wird der Markt zunehmend von Manipulatoren getrieben, die die Preise nach Belieben bewegen können. Das schafft eine Situation, in der Händler sowohl finanzielles Risiko als auch rechtliches Risiko gleichzeitig tragen.


Wenn die Wahrscheinlichkeit, Geld zu verlieren, parallel zur Möglichkeit strafrechtlicher Konsequenzen steigt, ist es verständlich, die Fairness des Systems zu hinterfragen. Aus praktischer Sicht bietet das aktuelle Setup wenig Schutz für gewöhnliche Teilnehmer und setzt sie auf mehreren Ebenen der Gefahr aus, wodurch Vorsicht die einzige rationale Wahl in diesem Moment ist.