Basierend auf den aktuellen Medienanalysen und der Marktabdeckung (wie Berichte von Reuters, Financial Express und CoinGabbar) wird erwartet, dass die Aussagen von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Federal Reserve, in der George P. Shultz Memorial Lecture am Hoover Institute der Stanford University vorsichtig und nicht direkt bindend sein werden, insbesondere mit dem bevorstehenden FOMC-Treffen am 9.-10. Dezember. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr Eastern Time (01:00 Uhr UTC am 2. Dezember) und umfasst kurze Kommentare, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Michael Boskin (ehemaliger Ökonom) und Condoleezza Rice (Direktorin des Instituts), mit dem Schwerpunkt auf dem Erbe von Shultz in der Wirtschaftspolitik während der Reagan-Administration, wie der Bekämpfung der Inflation und dem ausgewogenen Wachstum.
Erwartete Hauptpunkte in den Äußerungen:
Das Vermächtnis von George Schultz und historische Lehren: Es wird erwartet, dass Powell mit der Bestätigung der Rolle von Schultz als "Vorbild für ausgewogene Wirtschaftspolitik" beginnt und darauf hinweist, wie er dazu beigetragen hat, die Inflation zu senken, ohne das Wachstum zu schädigen. Dies könnte als indirekte Einleitung zur Diskussion über das aktuelle Gleichgewicht zwischen Inflation und Beschäftigung dienen, ohne auf die jüngsten Details einzugehen, aufgrund der "Schweigepause" vor dem FOMC-Treffen.
Die aktuelle US-Wirtschaft: Powell wird wahrscheinlich die Wirtschaft als "in guter Verfassung" beschreiben, mit stabilem Wachstum (etwa 2,5 % jährlich) und einem starken Arbeitsmarkt (monatlich 170.000 neue Arbeitsplätze im letzten Quartal), könnte jedoch vor einem "merkwürdigen Gleichgewicht" aufgrund eines Rückgangs von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften warnen, was die Risiken einer Rezession im Beschäftigungsbereich erhöht. Zudem wird erwartet, dass er auf einen Rückgang der Inflation auf nahe 2 % hinweist, gestützt durch die jüngsten CPI-Daten, die unter den Erwartungen lagen.
Inflation und Geldpolitik: Die Erwartungen deuten darauf hin, dass keine klaren Signale für eine Zinssenkung im Dezember gegeben werden, da Powell zuvor sagte, dass "die Geldpolitik nicht auf einem vorbestimmten Kurs ist". Dennoch könnte er auf die Möglichkeit einer Senkung um 25 Basispunkte (die dritte in diesem Jahr) hinweisen, wenn die positiven Daten anhalten, wobei er betont, "die Daten sorgfältig zu beobachten". Außerdem wird eine Diskussion über das Ende der quantitativen Straffung (QT) am 1. Dezember erwartet, was als positiv für die Liquidität der Märkte angesehen wird und Anleger in Richtung riskanter Vermögenswerte wie Aktien und Kryptowährungen treiben könnte.
Zukünftige Risiken und die Staatsverschuldung: Powell könnte erneut betonen, dass die nationale Verschuldung (etwa 38 Billionen Dollar) "auf einem nicht nachhaltigen Kurs" ist, unter Berufung auf frühere Äußerungen im Mai 2025, und auf Risiken durch Zölle und geopolitische Spannungen hinweisen, die die Inflation erhöhen und das Wachstum verlangsamen könnten. In der Diskussion könnte Rice die internationalen Bedenken hervorheben, während Boskin sich auf Steuerreformen und Innovationen (wie Künstliche Intelligenz) konzentriert.
Erwartete Auswirkungen auf die Märkte:
Aktien und Anleihen: Ein vorsichtiger Ton könnte zu einem leichten Anstieg der Anleiherenditen führen (wie die 10-Jahres-Anleihe bei 4,02 %) und zu einem Rückgang an der Wall Street, insbesondere unter dem aktuellen Druck durch steigende japanische Renditen. Dennoch könnte ein positives Signal zur Zinssenkung den Anstieg unterstützen.
Kryptowährungen: Hohe Sensibilität; der Bitcoin ist aufgrund der Spannungen auf derzeit unter 86.500 Dollar gefallen, mit Verlusten von bis zu 144 Milliarden Dollar. Ein Hinweis auf geldpolitische Erleichterungen könnte eine Erholung fördern, aber die Angst vor China und den Bewegungen der Wale könnte die Volatilität verschärfen.$BTC


