Aufgrund des erheblichen Anstiegs der Renditen japanischer Staatsanleihen fiel der Bitcoin-Preis unter 87.500 US-Dollar, was zu deutlichen Schwankungen an den globalen Finanzmärkten führte. Die Renditen der 2-jährigen und 10-jährigen Staatsanleihen Japans stiegen auf den höchsten Stand seit fast 17 Jahren, was die Erwartungen an eine mögliche Zinserhöhung der Bank of Japan (BOJ) verstärkte. Japan, das seit langem extrem niedrige Zinssätze aufrechterhält, sendet Signale für eine Wende in der Geldpolitik, was die Risikobereitschaft der Anleger schnell sinken lässt.
Der Anstieg der Renditen stärkt den Yen und führt zu einem schnellen Rückzug aus den globalen "Yen-Arbitragegeschäften". Über längere Zeit hinweg haben Investoren den Yen zu extrem niedrigen Kosten geliehen, um in risikobehaftete Märkte weltweit zu investieren, und wenn die Kreditkosten steigen, werden diese Positionen schnell geschlossen, was zu einem konzentrierten Verkauf risikobehafteter Vermögenswerte führt. Infolgedessen fiel der Bitcoin im asiatischen Handelszeitraum schnell auf den Bereich von 86.000–87.000 US-Dollar und löste eine Zwangsschließung zahlreicher Hebelpositionen aus.
Obwohl der langfristige Trend von Bitcoin weiterhin aufwärts gerichtet ist, hat diese Korrektur die hohe Sensibilität des Kryptomarktes gegenüber dem globalen makroökonomischen Umfeld hervorgehoben. Analysten weisen darauf hin, dass kurzfristig 86.000 USD eine Schlüsselunterstützung darstellt, und wenn der Markt wieder über 90.000 USD steigen kann, könnte sich die Marktstimmung erholen. Allerdings wird allgemein erwartet, dass die Volatilität mit dem bevorstehenden nächsten geldpolitischen Treffen der Bank of Japan weiterhin zunehmen wird. Da die Finanzpolitik Japans in eine neue Phase eintritt, wird ihr Einfluss auf die globale Liquidität und Risikobereitschaft immer deutlicher, und Bitcoin steht direkt unter dem Druck, den diese makroökonomischen Veränderungen mit sich bringen.
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