Die Stimmung der Einzelhändler zeigt klare Muster, die durch Angst getrieben werden.
Jeder Rückgang in der „Angstzone“ ging einem Aufschwung voraus.
Die Daten von Santiment zeigen eine zuverlässige Korrelation.
Die Stimmung der Einzelhändler zeigt einmal mehr, dass sie ein starker Indikator für die Bewegungen des Kryptowährungsmarktes ist. Laut Daten der On-Chain-Analyseplattform Santiment hat sich der Markt kurz nach einem Rückgang der Investor-Stimmung in das, was als „Angstzone“ bekannt ist, erholt.
Dieses psychologische Muster unter den Einzelhandelsinvestoren—typischerweise diejenigen, die nicht professionell handeln—zeigt einen Trend: Wenn die Angst ihren Höhepunkt erreicht, liegen die Preise oft nahe dem Tiefpunkt. Es scheint, dass die Angst der Menge als gegenteiliger Indikator fungiert, der mit der Idee übereinstimmt, dass Märkte tendenziell zurückschlagen, wenn die Emotionen extremer sind.
Was die "Angstzone" wirklich bedeutet
Santiment verfolgt soziale und Handelsdaten, um zu bewerten, wie optimistisch oder pessimistisch die Einzelhandelsmenge ist. Wenn die Menge überwältigende Angst zeigt—gekennzeichnet durch negatives soziales Sentiment, Panikverkäufe und geringe Beteiligung—wird sie als Eintritt in die "Angstzone" gekennzeichnet.
Dieses Verhalten neigt dazu, einer Aufwärtsbewegung des Marktes vorauszugehen. Warum? Weil die Angst dazu führt, dass viele Investoren nahe dem Tiefpunkt verkaufen, was oft stärkeren Händen oder Institutionen die Möglichkeit gibt, zu niedrigeren Preisen wieder einzusteigen. Dieses sich wiederholende Muster hebt die Bedeutung hervor, die Psychologie der Menge beim Handel oder Investieren in Krypto zu verstehen.
LETZTES: Das Einzelhandelsgefühl schwankt stark und jeder Rückgang in der Angstzone hat perfekt eine Erholung vorhergesagt, laut Santiment. pic.twitter.com/8w9vIG12Sm
— Cointelegraph (@Cointelegraph) 4. Dezember 2025
Kann das Sentiment eine Strategie sein?
Mit diesen ständigen Erholungen nach den Rückgängen der Angst nutzen einige Trader jetzt das Einzelhandelsgefühl als strategisches Werkzeug. Durch die Überwachung von Daten von Plattformen wie Santiment können clevere Investoren potenziell ideale Einstiegspunkte basierend auf emotionalen Extremen im Markt identifizieren.
Dennoch sollten die Sentimentindikatoren, obwohl sie mächtig sein können, nicht isoliert verwendet werden. Ihre Kombination mit technischen oder On-Chain-Metriken kann ein vollständigeres Bild liefern, bevor Bewegungen auf dem Markt vorgenommen werden.
Was ist die Schlussfolgerung? Angst ist nicht nur ein Gefühl, sie ist ein Signal.
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Die Veröffentlichung "Die Rückgänge des Einzelhandelsgefühls deuten auf Erholungen im Krypto-Markt hin" erschien zuerst auf CoinoMedia.2025

