Der Markt bewegt sich in einem engen Kasten hin und her, kommt nicht nach oben und nicht nach unten. Der Minutenchart sieht aus wie ein schläfriger Wurm, der sich kriechend bewegt und gelegentlich zuckt. Das Handelsvolumen nimmt allmählich ab, wie schwache Wasserflecken auf dem Schlick nach einem Rückgang des Wassers. Positive Nachrichten, die hereingeworfen werden, sind wie ein kleiner Stein, der in einen Schlammteich fällt, ein dumpfer Klang, und selbst Wellen sind nicht zu sehen; negative Nachrichten führen nur dazu, dass der Markt die Augenlider hängen lässt, selbst die Kraft zur Panik wird gespart.

Das ist die „Müllzeit“ der Volatilität. Die beiden Seiten, Käufer und Verkäufer, ringen still in einer Ecke ohne Beifall, niemand will seine Karten aufdecken, und niemand hat die Kraft, einen entscheidenden Schlag zu versetzen. Die Zeit scheint sich zu dehnen und zu kleben, es bleiben nur ein paar trockene, sich wiederholende gleitende Durchschnitte auf dem Chart übrig.

Das ist nicht das Ende, sondern der Beginn einer langen Wartezeit. Bevor die Richtung selbst herauskommt, gibt es keinen anderen Weg, als diese ermüdende Ebbe und Flut zu ertragen. Unter der gefrorenen Seeoberfläche sammeln sich heimlich Strömungen, nur weiß niemand, wann der Moment des Eisbrechens kommen wird.