In einem Schritt, der weithin erwartet wurde, aber bei weitem nicht einstimmig war, schloss die Federal Reserve ihr Treffen 2025 mit einer dritten aufeinanderfolgenden Zinssenkung am 10. Dezember ab. Das Federal Open Market Committee (FOMC) stimmte mit 9-3 dafür, den Leitzins um 25 Basispunkte zu senken, was ihn in einen neuen Zielbereich von 3,5 % bis 3,75 % bringt. Dies bringt die gesamten Reduktionen seit Beginn des Senkungszyklus im September 2024 auf kumulierte 1,75 Prozentpunkte – insgesamt sechs Senkungen.

Der Vorsitzende der Fed, Jerome Powell, betonte, dass die Entscheidung durch einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt getrieben wurde, wobei aktuelle Daten zeigen, dass die Einstellungen langsamer werden und die Arbeitslosigkeit leicht ansteigt. „Wir sind verpflichtet, die maximale Beschäftigung zu unterstützen“, sagte Powell während seiner Pressekonferenz nach dem Treffen und unterstrich das doppelte Mandat der Fed. Dennoch bleibt die Inflation ein hartnäckiger Dorn im Auge, der über dem Ziel von 2 % der Zentralbank bei etwa 2,7 % schwebt, basierend auf den neuesten Zahlen. Diese Spannung führte dazu, dass das Komitee gespalten war: Zwei Mitglieder sprachen sich entschieden gegen eine Senkung aus und verwiesen auf Inflationsrisiken, während ein Mitglied für eine mutigere Senkung um 50 Basispunkte plädierte, um die Arbeitsplätze besser zu schützen.

Der „Dot Plot“ – das vierteljährliche Snapshot der Zinserwartungen der Entscheidungsträger der Fed – malt ein restriktiveres Bild für die Zukunft. Die Beamten rechnen nun mit nur einem zusätzlichen Zinsschnitt im Jahr 2026 und einem weiteren im Jahr 2027, wobei die Zinsen langfristig um 3 % stabilisiert werden. Diese tauben Neigung signalisiert, dass weitere Erleichterungen nicht im Autopilot-Modus erfolgen; die eingehenden Daten zu Arbeitsplätzen, Preisen und Wachstum werden das Tempo bestimmen. Wie Powell es ausdrückte: „Wir haben noch keine Entscheidung über Januar getroffen“, was die Unsicherheit hervorhebt.

Für die alltäglichen Amerikaner bietet dieser Schnitt bescheidene Erleichterung. Die Hypothekenzinsen, die bereits auf nahezu jahrestiefen Niveaus gefallen sind, könnten sich noch ein wenig weiter entspannen, was potenziell Hauskäufern zugutekommen könnte, die von hohen Preisen unter Druck gesetzt werden. Die APRs für Kreditkarten und Autokredite könnten folgen, obwohl Experten darauf hinweisen, dass die Auswirkungen nicht über Nacht transformativ sein werden, da die Zinsen weiterhin hoch sind im Vergleich zu den Pandemietiefstständen. „Eine Bewegung von 25 Basispunkten wird die Erschwinglichkeit nicht revolutionieren“, räumte Powell ein und verwies stattdessen auf angebotsseitige Lösungen wie mehr Wohnungsbau.

Die Märkte reagierten mit gemessenem Optimismus: Der S&P 500 sank leicht von den Rekordhöhen, schloss aber für den Tag im Plus, gestützt von Hoffnungen auf eine sanfte Landung. Die Anleiherenditen blieben stabil, und Ökonomen wie die von UBS sagen zwei weitere Zinssenkungen bis Anfang 2026 voraus, was möglicherweise Aktiengewinne inmitten von KI-gesteigerten Produktivitätssteigerungen und fiskalischen Rückenwinden anheizen könnte.

Wenn wir uns dem Jahr 2026 nähern, wird der Balanceakt der Fed unter die Lupe genommen. Mit dem nachlassenden, aber nicht verschwundenen Griff der Inflation und in Gefahr befindlichen Arbeitsplätzen fühlt sich dieser Zinssatzschnitt wie ein Wendepunkt an – vorsichtig, kalkuliert und abhängig von dem, was als Nächstes kommt. Kreditnehmer, Sparer und Investoren: Behalten Sie die Daten im Auge. Die Fed wird es sicherlich tun.

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