$BTC Marktanalyse – 12.12
Bleibt bei der vorherigen Einschätzung und wird weiter erläutert
1) Aus dem Diagramm ist klar ersichtlich, dass derzeit ständig der Bereich um 94 getestet wird.
Zwischen 94 und 95 besteht kontinuierlich ein starker Verkaufsdruck.
Nachdem der Bereich 94 abgelehnt wurde, erreichten die Rückzüge jeweils immer höhere Tiefpunkte.
Außerdem verlief dieser Prozess stets direkt nach oben und nach unten.
2) Warum wird so manipuliert?
Erstens: Der Bereich 94–95 wirkt als Widerstand und dient der Schaffung von Liquidität. Ich bin sicher, dass viele hier als Gegenpositionen einsteigen werden, mit Stop-Loss bei 95 – ein sehr gutes Risiko-Rendite-Verhältnis.
Dadurch sammelt sich automatisch eine große Menge an Short-Liquidität an.
Sobald 95 durchbrochen wird, werden die Stop-Loss-Ausführungen der Short-Positionen zu Treibstoff für einen weiteren Anstieg der Preise.
Zweitens: Jeder Rücksetzer erreicht einen höheren Tiefpunkt.
Dies ist auch eine strukturelle Betrachtung – ich halte dies für eine gesunde, aufwärts gerichtete Korrektur.
Derzeit ist noch nicht das Niveau der vorherigen Tiefpunkte unterschritten worden, sodass keine extrem negative Seitwärtsbewegung entstanden ist.
Das zeigt, dass kluge Marktteilnehmer ihre Kosten – etwa bei 89 – schützen.
Drittens: Warum ist alles so einseitig – direkt nach oben, direkt nach unten?
Zum einen ist die Liquidität in letzter Zeit wirklich schlecht geworden, seit dem Ereignis am 10.11. Dieser Mangel betrifft nicht nur weniger Marktteilnehmer, sondern auch den Rückzug von Market-Makern.
Eine geringe Liquidität macht Manipulationen leichter.
Zum anderen: Gewinn machen durch Ausnutzung von Schwankungen, um die Positionen von Anfängern zu säubern – durch direkte Auf- und Abwärtsbewegungen, um Anleger zum Kauf bei hohen Kursen und Verkauf bei niedrigen Kursen zu verleiten, und dadurch Stop-Loss-Ausführungen zu erzeugen.
Viele jüngere Marktbewegungen scheinen gezielt darauf abzuzielen, Positionen zu liquidieren – es gibt viele sogenannte „Stichproben“.
3) Warum tendiere ich eher nach oben?
Erstens: Bei der Analyse der Großaufträge seit dem 11.19 zeigt sich ein Kaufdruck. Der Durchschnittskaufkurs liegt bei 89.
Genau deshalb wird immer wieder 89 getestet – hier findet ein Aufkaufprozess statt.
Zweitens: Die makroökonomischen schlechten Nachrichten sind vorerst abgeflaut. Solange keine Rezessionsangst aufkommt, kann es nicht noch schlimmer werden.
Selbst bei neuen negativen Nachrichten wird der Kurs zunächst ansteigen, bevor er fällt – zumindest müssen die vorhandenen Positionen zuerst abgegeben werden.
Drittens: Derzeit herrscht ein Verkaufsdruck zwischen 94 und 95. Wie bereits erwähnt, ist hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Liquiditätsfalle entstanden.
Sobald die klugen Marktteilnehmer ihre Short-Aufträge zurückziehen und stattdessen Käufe tätigen, könnte es zu einer massiven Liquidierung der Short-Positionen kommen – dann wäre ein Anstieg bis 100 möglich.
Zusammenfassend: Wenn der Kurs oberhalb von 89 schwankt, tendiere ich nach oben.
Je öfter 94 getestet wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für einen Durchbruch. #BTC
