Die #BankOfJapan (BOJ) ist die Zentralbank Japans (ähnlich wie die Fed in den USA). Seit Jahren haben sie, um die Wirtschaft zu unterstützen und gegen niedrige Preise (Deflation) zu kämpfen, eine Menge Aktien-ETFs gekauft. ETFs sind im Grunde genommen Körbe von Aktien, die den japanischen Markt verfolgen (wie den Nikkei-Index). Sie besitzen mittlerweile über 500 Milliarden Dollar – das entspricht etwa 7-8 % des gesamten japanischen Aktienmarktes! Es war eine große Unterstützung, die die Preise stabil hielt. Jetzt ist die Lage besser: Die Inflation ist zurück, die Zinssätze steigen ein wenig. Daher beginnt die BOJ, sich "zu normalisieren" – sie planen, diese ETFs langsam wieder an den Markt zu verkaufen. Wie langsam? Super langsam! Nur etwa 2-4 Milliarden Dollar pro Jahr zu Beginn (winzig im Vergleich zum Gesamtbetrag). Neueste Nachrichten besagen, dass sie möglicherweise schon im Januar 2026 anfangen könnten, und es könnte Jahrzehnte (oder sogar 100 Jahre!) dauern, alles zu verkaufen. Das Ziel: kein großer Schock für die Aktien.

Was bedeutet das?

.Japanische Aktien könnten ein wenig unter Druck geraten (weniger künstliche Unterstützung durch Käufe).

.Der Yen könnte stärker werden (gut für Japan, macht Exporte aber teurer).

.Weltweit fließt ein wenig weniger "leichtes Geld" herum, was manchmal riskantere Dinge wie Krypto (Bitcoin usw. können volatil sein, wenn große Zentralbanken anziehen).

Es ist kein Crash-Auslöser – sehr allmählich. Aber es ist ein Zeichen dafür, dass die Ära des supergünstigen Geldes zu Ende geht.