Die K-Linie um drei Uhr morgens birgt deine ungesagte Angst
Wie lange hast du deinen Finger über dem Kauf-Button gehalten, als du auf dein Handy schaust?
Im Chat-Gruppe tauchten wieder Gewinn-Screenshots auf – jemand zeigt ein dreifaches Vermögen in drei Tagen, jemand sagt, er hätte schon vor einer Woche kaufen sollen, dann wäre die Hypothek bereits abbezahlt; die roten Zahlen im Marktdaten-Tool springen schneller als dein Herzschlag, dein Kollege am Nachbarplatz flüstert dir heimlich zu: 'Wenn ich diesmal nicht alles setze, werde ich bis Jahresende wieder bereuen.' Du denkst an die letzte Gelegenheit, die du verpasst hast, an die neue Autoplatzierung deines Freundes, an den Gedanken: 'Alle machen Gewinn, nur ich habe wieder versäumt' – wie ein Stachel, der dich unruhig macht.
Deshalb beißt du die Zähne zusammen und gehst rein. Du hast weder das Whitepaper gelesen, noch die Risiko-Rendite-Relation berechnet, noch verstanden, ob der Wertanstieg auf einer Idee oder einer echten Wertsteigerung beruht – nur weil du Angst hast, es könnte keine Chance mehr geben.
Was kam danach?
Einige verfolgen den Gipfel, sehen, wie die K-Linie von einer Rakete zu einem Wasserfall wird, die Wertangaben werden Tag für Tag geringer; andere haben Hebel eingesetzt, werden nachts durch eine Liquidation-Meldung geweckt, starren auf den Bildschirm mit 'Kontostand null' und sind sprachlos; die meisten schwanken in der Volatilität hin und her, kaufen, wenn es fällt, verkaufen, wenn es steigt, und stellen schließlich fest: Wenn es steigt, teilen alle ihre Gewinne; wenn es fällt, bleibt nur die K-Linie, die mit dir wach bleibt.
Die Aufregung im Kryptowelt hört niemals auf, es gibt immer das nächste '100-fache' Asset, immer neue Leute, die 'aufsteigen' rufen. Aber du solltest dir merken: Die Herzrasen verursachenden 'Verpassten', könnten ein von anderen geschaffenes Fest sein; die 'Gelegenheiten', die dich zum schnellen Handeln drängen, könnten Fallen sein, die darauf warten, dich zu ernten.
Wenn du das nächste Mal vor dem Kauf-Button zögert, schalte einfach das Marktdaten-Tool aus – frag dich selbst: Verfolgst du den Trend oder das FOMO anderer? Hast du Angst vor dem Verpassen, oder vor der Reue für deine Impulsivität?