In den letzten Tagen, selbst während ich mit hohem Fieber (38,9 °C am Höhepunkt) zu kämpfen hatte, blieb ein Thema fest in meinem Kopf: Adressvergiftungsbetrug. Dies war meine erste Krankheit seit meinem Austritt aus dem Gefängnis, und doch machte die Hartnäckigkeit dieses Problems es unmöglich, es zu ignorieren.
Als Branche sollten wir in der Lage sein, diese Angriffe vollständig zu beseitigen und, noch wichtiger, unsere Benutzer vor Schaden zu schützen.
Die Lösung ist nicht komplex.
Zuerst sollten alle Wallets automatisch überprüfen, ob eine Zieladresse als „vergiftete Adresse“ gekennzeichnet ist, bevor eine Transaktion fortgesetzt wird. Dies ist eine einfache Blockchain-Abfrage und sollte als grundlegende Sicherheitsanforderung betrachtet werden.
Zweitens sollten Sicherheitsallianzen in der Branche eine Echtzeit-Schwarze Liste bekannter Giftadressen führen und kontinuierlich aktualisieren. Wallets könnten dann diese gemeinsame Ressource konsultieren, bevor sie eine Transaktion ausführen, was das Risiko für die Benutzer erheblich verringert.
Einige Plattformen bewegen sich bereits in die richtige Richtung. Zum Beispiel warnt die Binance Wallet derzeit Benutzer, wenn sie versuchen, Gelder an eine bekannte Giftadresse zu senden, wodurch versehentliche Verluste effektiv verhindert werden.
Schließlich sollten Wallets vermeiden, Spam-Transaktionen überhaupt anzuzeigen. Wenn eine Transaktion einen vernachlässigbaren Wert hat und keinen legitimen Zweck erfüllt, sollte sie einfach aus der Benutzeroberfläche herausgefiltert werden.
Der Schutz der Benutzer muss oberste Priorität haben. Mit koordinierten Anstrengungen und grundlegenden präventiven Maßnahmen können Betrügereien mit Adressvergiftungen beseitigt werden.
