1. Januar – Festlichkeit von Maria, der Heiligen Mutter Gottes
(8. Tag in der Oktav von Weihnachten / Welttag des Friedens)
Die Oktav schließt mit der höchsten Ehre: Wir nennen Maria nicht nur Mutter von Jesus, sondern Mutter Gottes — Theotokos, Gott-Trägerin.
Als Dogma in Ephesus im Jahr 431 erklärt gegen diejenigen, die sie herabstufen wollten zu einer bloßen "Christus-Trägerin." Die Menschen tanzten auf den Straßen, als die Ratsväter die Wahrheit verkündeten. Denn wenn Maria nicht die Mutter Gottes ist, dann ist der, der in der Krippe liegt, nicht wahrhaftig Gott.
Heute krönen wir das Weihnachtsgeheimnis: das Ewige Wort nahm Fleisch von einer Frau, und diese Frau ist auch unsere Mutter.
Festtag der Verpflichtung. Weiße Gewänder. Gloria ertönt wieder. Das neue Jahr beginnt zu Füßen der Königin des Friedens.
In einer Welt, die immer noch mit Krieg innerlich und äußerlich wütet, betet die Kirche durch sie: "Schenke uns Frieden in unseren Tagen."
Beginne 2026 (warte — 2026? Ja, der Kalender wechselt) unter ihrem Schutz. Kein besserer Schutz. Kein besserer Führer zu ihrem Sohn.
"Gesegnet ist der Leib, der dich getragen hat..."
Aber Jesus antwortet: "Vielmehr gesegnet sind die, die das Wort Gottes hören und bewahren."
Maria tat beides. Perfekt.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bete für uns Sünder — jetzt und zu Beginn dieses neuen Jahres.