Bitcoin im Jahr 2026: Der große Aufschwung nach dem Halving?

Wir analysieren, ob die algorithmische Knappheit von Bitcoin weiterhin den Markt dominiert oder ob Wall Street die Regie übernimmt.

Historisch gesehen war der Zeitplan von Bitcoin geprägt von einem Ereignis, das viele als heilig betrachten: der Rückgang der Emission neuer Coins. Dieses Phänomen, das darauf abzielt, die Knappheit des Vermögenswerts über Jahrzehnte hinweg sicherzustellen, war der Haupttreiber der Hoffnung für all diejenigen, die ein exponentielles Wachstum alle vier Jahre erwarten.

Doch mit dem Übergang in den Zeitraum, der dieses Jahr abschließt und das nächste Jahr beginnt, stellt sich die notwendige Frage, ob die Muster der Vergangenheit weiterhin eine verlässliche Orientierung für die Zukunft darstellen.

Die Verkaufsstärke derer, die das Netzwerk sichern, hat heute nicht mehr die Kapazität, den Preis allein zu senken oder zu erhöhen, einfach weil das Volumen, das auf globalen Börsen gehandelt wird, unendlich viel größer ist als die neue Blockproduktion.

In diesem Sinne könnte die wahre Stärke von Bitcoin nicht darin bestehen, einen neuen historischen Höchststand zu erreichen, sondern vielmehr darin, stabil zu bleiben, wenn eine globale Finanzkrise ausbricht und andere Vermögenswerte versagen. Wenn der traditionelle Markt eine tiefe Korrektur erleidet und digitale Vermögenswerte ihren Wert bewahren oder viel weniger fallen als Aktien, wäre das Ziel eines vom System unabhängigen Vermögenswerts erreicht – selbst wenn dies nicht unmittelbare Gewinne bedeutet.